Astoria Artshow
Wien bekommt eine neue Kunstmesse
Initiator und Ausrichter des neuen Messe-Formats ist der Verein VAU - Vienna Art United, ein Zusammenschluss von 35 führenden Wiener Galerien mit dem Ziel, gemeinsam eine zeitgenössische Kunstmesse mit internationaler Strahlkraft zu etablieren. Das diesjährige Ausstellungsformat bildet den Auftakt und die Preview-Edition für eine neue Wiener Kunstmesse ab 2027.
Die Astoria Artshow wird rund 70 österreichische und internationale Galerien zusammenbringen und etablierte wie auch aufstrebende künstlerische Positionen präsentieren. Veranstaltungsort ist die Astoria Garage in Wien, ein beeindruckendes Architekturjuwel aus dem Jahr 1923, die erstmals als Veranstaltungsort für ein großes Kunstevent genutzt wird.
Die Initiative sieht sich als direkte Antwort auf die Einstellung der viennacontemporary und die diesjährige Absage der SPARK Art Fair Vienna – ein Vakuum, das die Wiener Galerienszene nun mit der neuen Astoria Artshow aktiv füllt. "Unser Anspruch ist es, höchste internationale Qualitätsstandards mit einem offenen, solidarisch getragenen und zukunftsorientierten Format zu verbinden" , sagt Markus Peichl, Obmann von VAU – Vienna Art United. "Unser Ziel ist es, die Kräfte des österreichischen Galerienstandorts zu bündeln und ein zukunftsweisendes und nachhaltig erfolgreiches Messeformat von internationalem Renomée zu entwickeln.”
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Förderzusage seitens der Stadt Wien
Die Location der neuen Kunstmesse, die namensgebende Astoria Garage, gilt als Europas erste und größte Turmgarage und zählt zu den bedeutendsten historischen Garagenbauten des Kontinents. Die sechsgeschoßige Hochgarage mit ihrer charakteristischen spiralförmigen Rampenauffahrt und der markanten Glaskuppel über dem ehemaligen Tankplatz, steht exemplarisch für die Architektur der Moderne und ist bis heute in wesentlichen Teilen in ihrer ursprünglichen Struktur erhalten
Ein besonderes Merkmal der neuen Astoria Artshow ist das solidarische Teilnahme-Modell, basierend auf der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der teilnehmenden Galerien: Die Teilnahmegebühren sind nach Umsatzstärke und Unternehmensgröße der teilnehmenden Galerien gestaffelt – nicht nach der Größe der Ausstellungsfläche.
Die Astoria Artshow wird mit Unterstützung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport realisiert. "Die Förderungen ermöglichen es den Wiener Galerien, eine wirklich unabhängige, eigenständige neue Kunstmesse zu etablieren und ein deutliches Signal für den dynamischen Kunststandort Wien zu setzen" , sagt Peichl.