Namenstafel

Wien: Gemeindebau ehrt Ex-Ministerin Oberhauser

© Stadt Wien/Martin Votava
Ein neu errichteter Gemeindebau in Hietzing trägt ab Freitag den Namen der 2017 im Amt verstorbenen SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser.
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Dies sei "ein würdiges und bleibendes Zeichen der Erinnerung an eine großartige Wienerin", sagte Frauen- und Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) in einer Aussendung. Der Sabine-Oberhauser-Hof mit der Adresse Opitzgasse 29A liegt nah dem Montecuccoliplatz.

"Heute bekommt die Erinnerung an Sabine Oberhauser einen ganz besonderen Platz: mitten im Leben, mitten in Hietzing", erklärte die jetzige Gesundheits- und Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ). "Wo Menschen einziehen, Nachbarschaften entstehen und Kinder aufwachsen, wird auch ihre Geschichte weitergetragen."

Großen Dienst erwiesen

Die 1963 als Sabine Schuh geborene Politikerin, war zuvor als Ärztin und Gewerkschafterin tätig. Im September 2014 wurde sie unter Bundeskanzler Faymann Gesundheitsministerin. Mit dem Wechsel von Faymann zu Christian Kern im Juni 2016 übernahm sie auch die Frauenagenden. Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt gab sie Anfang 2015 bekannt, wegen Unterleibskrebs in Behandlung zu sein. Rund zwei Jahre später erlag Oberhauser ihrer Krebserkrankung.