Verwirrung

Wiener Hunde-Kurse: Bundesgesetzt sorgt für Chaos

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Aufregung bei Wiens Hundebesitzern! Ab 1. Juli löst ein neuer bundesweiter Sachkundenachweis die bisherige Wiener Hunde-Kunde ab – doch die Details sind noch völlig unklar.

Bisher war die Hundehaltung je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Wien macht seit 2019 vor, wie es geht: Wer einen Hund anmelden will, muss vorher einen Sachkundekurs absolvieren. Das neue Bundesmodell sieht nun einen verpflichtenden vierstündigen Theoriekurs vor der Anschaffung sowie zwei Praxisstunden im ersten Jahr vor – österreichweit.

Der Haken

Das neue Modell setzt die Qualitätsanforderungen an Kursleiter niedriger an als bisher in Wien. Tierschutzorganisationen laufen Sturm. „Vier Pfoten" warnt, dass künftig „Hinz und Kunz" angehende Hundehalter ausbilden könnten. Das Wiener Gütesiegel für Hundetrainer müsse bundesweiter Standard werden.

Es soll Übergangsfristen geben

Im zuständigen Staatssekretariat von Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) verteidigt man den Entwurf als „tragfähigen Kompromiss" mit erstmals bundesweiten Mindeststandards.

Bei der Wiener MA60 wartet man noch auf die finale Verordnung. Für Hundetrainer und künftige Halter bleibt bis dahin vieles offen. Übergangsfristen soll es laut Staatssekretariat geben.