Da die anhaltende Hitze abends besonders viele Menschen ins Freie zieht, können rascher Konflikte entstehen. Hier greifen die geschulten Ansprechpersonen präventiv und deeskalierend ein, noch bevor eine Situation eskaliert.
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Bedarf steigt zum Vorjahr
Ihre niederschwellige Unterstützung ist bei vielfältigen Anlässen gefragt: Die Teams helfen beispielsweise, wenn "es jemanden zu viel wird, jemand nicht selbst einschreiten will, jemand sich aus irgendeinem Grund unwohl fühlt, diskriminiert, sexuell belästigt oder rassistisch beleidigt wird." Wer Hilfe benötigt, kann die Teams direkt vor Ort ansprechen oder telefonisch über zwei Nummern erreichen. Neben der Konfliktlösung versorgen sie die Menschen an heißen Tagen mit Wasser und leisten bei übermäßigem Alkoholkonsum Erste Hilfe.
Der Bedarf an dieser Arbeit ist heuer noch größer als im Vorjahr: Seit Mitte Mai haben die Teams bereits rund 11.000 Gespräche geführt, was einem Anstieg von zehn Prozent entspricht. Im Einsatz sind sie während der gesamten Sommermonate jeweils an Freitagen, Samstagen sowie vor Feiertagen zwischen 19.00 und 4.00 Uhr.