Das neue raumhohe Malawiseeaquarium im Haus des Meeres fasst rund 40.000 Liter Wasser und ist das Herzstück der Ausstellung "Bedrohte Süßwasserorganismen rund um die Welt". Der Malawisee in Afrika zählt zu den artenreichsten Seen der Welt und ist Heimat von Hunderten Fischarten, die oft nur dort vorkommen. Gäste können aus nächster Nähe farbenprächtige Buntbarsche bestaunen, die mit leuchtendem Gelb, kräftigem Blau und außergewöhnlichem Verhalten begeistern. Der neue Publikumsmagnet ist aber weit mehr als nur ein Hingucker.
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"Der Malawisee zeigt eindrucksvoll, welche unglaubliche Vielfalt die Natur hervorbringen kann. Gleichzeitig erinnert er uns daran, wie verletzlich selbst große und scheinbar unerschöpfliche Ökosysteme sind. Als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo wollen wir durch kontrollierte Nachzuchtprogramme zum langfristigen Erhalt der bedrohten Malawisee-Fischarten beitragen und Menschen für den Schutz dieser Lebensräume begeistern!", erklärt Zoodirektor Jeff Schreiner.
Obwohl nur ein winziger Teil des Wassers auf der Erde Süßwasser ist, lebt dort ein großer Teil aller bekannten Tierarten - die sich großer Gefahren ausgesetzt sehen. Verschmutzung, Überfischung, invasive Arten und der Klimawandel bedrohen auch den Malawisee. Das neue Aquarium soll deshalb nicht nur faszinieren, sondern auch Bewusstsein schaffen. Unterstützt wird das Projekt von der Generali Versicherung.