Straflandesgericht

Wienwert-Prozess: Hallmann zu Immobiliendeal befragt

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Die WKStA wirft dem Immobilienunternehmer Klemens Hallmann vor, die Notlage der Wienwert ausgenutzt zu haben - dieser bestreitet die Vorwürfe.
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Im Prozess rund um die pleitegegangene Immobiliengruppe Wienwert wurde am heutigen Montag der mitangeklagte Unternehmer und Investor Klemens Hallmann zum Immobiliendeal "Getreidemarkt 10" befragt. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft ihm vor, er habe im Wissen um die wirtschaftliche Notlage der Wienwert dieser eine Liegenschaft in der Wiener Innenstadt abgekauft und sich zugleich von der Wienwert eine andere Liegenschaft in Tulln deutlich über Wert abkaufen lassen. Den Gläubigern soll so ein Schaden von knapp 4 Mio. Euro entstanden sein.

Im Wiener Straflandesgericht nahm Hallmann nun Stellung dazu und wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Er betonte, dass er als unabhängiger Marktteilnehmer und unmittelbarer Mitbewerber der Wienwert keinen Einblick in deren interne wirtschaftliche Verhältnisse hatte. Für ihn habe es daher keinen Anlass gegeben, von einer wirtschaftlichen Schieflage auszugehen.

Klemens Hallmann © Klemens Hallmann

"Der Syndikatsvertrag der Wienwert mit der Bundespensionskasse war für mich ein klares Signal. Ich bin davon ausgegangen, dass die Wienwert zuvor auf Herz und Nieren geprüft worden war und wirtschaftlich solide dastand. Auf dieser Grundlage war eine Transaktion für mich plausibel", erklärte Hallmann.