Schlagerstars

Wiesn-Bier-Schock: Silbereisen zahlt für DJ Ötzi

© Getty Images
Das Münchner Oktoberfest sorgt heuer vor allem mit historischen Rekordpreisen für Gesprächsstoff. Da vergeht es sogar Schlagerstars wie DJ Ötzi und Florian Silbereisen.
Zur Vollversion des Artikels

Das traditionsreiche Schottenhamel-Festzelt gilt seit jeher als das Epizentrum des Wiesn-Starts, wo mit dem feierlichen Anstich das Fest offiziell eröffnet wird. Doch heuer müssen Festbesucher tiefer denn je in die Tasche greifen, denn für einen Liter Festbier werden zwischen 14,80 und 15,90 Euro fällig. Dieser spürbare Preissprung sorgt sowohl bei einheimischen Gästen als auch bei Prominenten für hitzige Debatten an den Tischen. Wie das Nachrichtenportal "Web.de" berichtet, waren auch prominente Stammgäste wie DJ Ötzi und Florian Silbereisen direkt mit der Teuerungswelle konfrontiert.

Die beiden Musiker nutzten den Auftakt, um das bayerische Traditionsfest hautnah mitzuerleben. Trotz der ausgelassenen Feierlichkeiten im voll besetzten Zelt rückte die Preisgestaltung immer wieder in den Mittelpunkt der Tischgespräche. Für viele Stammgäste markiert die aktuelle Preisspanne eine psychologische Schmerzgrenze, die auch an den Promi-Tischen nicht unbemerkt blieb.

DJ Ötzi winkt ab – Silbereisen übernimmt die Zeche

Für DJ Ötzi, der mit bürgerlichem Namen Gerry Friedle heißt, ist bei den aktuellen Tarifen eine Grenze erreicht. Auf die Frage nach den gestiegenen Bierpreisen fand der österreichische Hitgarant klare Worte und betonte unmissverständlich: "Mir wäre das zu viel". Selber zahlen musste der Musiker seinen Gerstensaft am Tag der Eröffnung allerdings nicht, da Showmaster Florian Silbereisen einsprang und die Spendierhosen anhatte. "Ich werde eingeladen", verriet der Schlagerstar gut gelaunt und verwies dankbar auf seinen langjährigen Kollegen am Biertisch.

Während viele Besucher angesichts der Preise genau mitrechnen müssen, zeigte sich die Schlager-Runde solidarisch und teilte die anfallenden Ausgaben unkompliziert untereinander auf. Die Geste von Silbereisen sorgte sichtlich für Erleichterung und trug zur heiteren Stimmung bei.

Silbereisen über die Wiesn: "Nirgends wird so viel geboten"

Florian Silbereisen sieht die Situation differenzierter und lässt sich die Festlaune keineswegs verderben. Der beliebte Entertainer, der vor jedem seiner Auftritte betet und dieses persönliche Ritual fest in seinem Alltag verankert hat, betrachtet die finanzielle Belastung im weiteren Kontext. Für ihn ist das Fest ein "Gesamterlebnis", das weit über den reinen Konsum eines Getränks hinausgeht. Zwar räumt er offen ein, dass es andernorts durchaus günstigere Veranstaltungen gebe, dennoch bleibe das größte Volksfest der Welt eine Klasse für sich. "Aber: Nirgends wird so viel geboten", unterstrich Silbereisen die Einzigartigkeit des Münchner Spektakels.

Kulinarischer Rundgang: Hendl und gebrannte Mandeln

Neben der hitzigen Bierpreis-Debatte kam das leibliche Wohl bei der prominenten Runde keineswegs zu kurz. Begleitet wurden die beiden Schlagergrößen von Friedles Tochter Lisa-Marie, die den festlichen Tag auf der Theresienwiese sichtlich genoss. Silbereisen betonte gegenüber "BUNTE.de", dass ein zünftiges Hendl für ihn fest zum Pflichtprogramm eines gelungenen Wiesn-Bummels gehört und auf keinem Festzelt-Teller fehlen darf.

Lisa-Marie Friedle und Gerry Friedle. © Getty Images

Auch der süße Abschluss durfte keinesfalls fehlen, denn gegenüber "Web.de" gestand der Entertainer eine weitere kulinarische Vorliebe: "Gebrannte Mandeln" gehören für ihn unverzichtbar zu jedem gelungenen Wiesn-Besuch dazu. Für die Schlagerstars bot der Eröffnungstag somit trotz der Diskussionen um die Preissteigerungen eine willkommene Auszeit vom dichten Tournee- und Drehplan.

Obwohl die Maß Festbier heuer fast die 16-Euro-Marke erreicht, bleibt die ungeheure Anziehungskraft des Oktoberfestes ungebrochen. Für Stars wie Florian Silbereisen und Gerry Friedle steht fest, dass das bayerische Traditionsfest trotz hoher Ausgaben ein