Lebensgefahr

Not-OP! Lameraner schildert Urlaubs-Drama

Ein lächelnder Mann mit Verbänden am Hals und an der Hand sitzt in einem Krankenhauszimmer.
© privat
Was als entspannter Sommerurlaub auf der griechischen Insel Kreta begann, entwickelte sich für die beiden Style-Experten Adi Weiss und Michael Lameraner zu einem medizinischen Albtraum.
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Eigentlich wollten Michael Lameraner und sein Lebenspartner Adi Weiss die wohlverdiente Sommerpause im Luxusresort Grecotel Creta Palace auf Kreta verbringen und neue Energie tanken. Doch das Erholungsprogramm fand ein jähes und beunruhigendes Ende. Der Verleger schildert die beängstigende Entwicklung ganz offen: "Unser Sommerurlaub auf Kreta wurde zum Krankenhaus-Drama. Erst nur Halskratzen nach dem Sport, dann eine massive Schwellung, gleich hohes Fieber und starke Schluckbeschwerden. Dann ab ins Krankenhaus auf Kreta."

Vor Ort leiteten die griechischen Mediziner umgehend erste Notfallmaßnahmen ein, um den Patienten transportfähig zu machen und die unverzügliche Rückreise nach Österreich zu sichern. Die Ferien waren damit schlagartig beendet, während die Sorge um die genaue Ursache der dramatischen Symptome von Stunde zu Stunde wuchs.

Diagnose in Wien: Tiefer Abszess und Sofort-Eingriff

Zurück in der Bundeshauptstadt folgte sogleich die nächste ernüchternde Nachricht bei den eingehenden Untersuchungen. "Zurück in Wien: ein tiefer Halsabszess mit entzündetem Lymphknoten. Ich musste gleich operiert werden, Univ.-Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler hat den Abszess geöffnet und behandelt", berichtet Lameraner über den unaufschiebbaren chirurgischen Eingriff. Die akute Diagnose erforderte ein rasches Handeln der behandelnden Mediziner, um ein weiteres Übergreifen der Entzündung im Gewebe zu verhindern.

Ein lächelnder Mann mit Verbänden am Hals und an der Hand sitzt in einem Krankenhauszimmer.
Michael Lameraner in der Wiener Privatklinik © privat

Im Anschluss an die Operation war der medizinische Weg keineswegs beendet, denn der Körper benötigte massive therapeutische Unterstützung. "Viel Antibiotika über 14 Tage", beschreibt der Verleger die darauffolgende Behandlungsphase, in der die Entzündungswerte im Körper kontinuierlich bekämpft werden mussten.

Halt und Organisation in Stunden der Ungewissheit

In den schwersten Momenten der gesundheitlichen Krise wich Lebens- und Geschäftspartner Adi Weiss nicht von Lameraners Seite. Er übernahm im Wiener Privatklinik die gesamte Koordination und war die entscheidende Stütze am Krankenbett: "Adi war die ganze Zeit bei mir, hat organisiert, mich unterstützt und geschaut, dass ich nicht komplett durchdrehe."

Direkt nach der Operation entstand auch ein erstes Lebenszeichen aus dem Spitalsbett. Lameraner erklärt die Hintergründe zu der Aufnahme, auf der er trotz Schläuchen in die Kamera lächelt: "Das Foto ist direkt nach der OP in Wien. Da war der Abszess bereits operiert und ich hing noch an der Infusion. Ich wollte trotzdem nicht komplett fertig ausschauen, deshalb das Daumen-hochfoto."

Zwei Männer posieren lächelnd mit einem Schild „Adi Weiss Schlucht“ am Waldrand.
Michael Lameraner und Adi Weiss vor der Schlucht. © privat

Schonprogramm in Saint-Tropez und Society-Comeback

Nach dem zweiwöchigen Behandlungsmarathon folgte für den Verleger eine behutsame Phase der Regeneration. "Kurz danach ging es trotzdem zwar noch nach St. Tropez, aber wirklich nur im Slow-Party-Modus, kein Meer, kein Pool, kein Vollgas", so Lameraner über die Reise an die französische Riviera, die unter strikten medizinischen Auflagen stand. Die größte Erleichterung brachte schließlich das finale pathologische Gutachten: "Zum Glück waren die Gewebeuntersuchungen unauffällig und es gab keinen Hinweis auf etwas Bösartiges."

Sein großes Comeback feierte der Verleger wenig später in der Heimat: "Zurück in Wien war dann die Roncalli Premiere erste Event nach der OP. Jetzt alles verheilt, geblieben die Narbe und eine Sommergeschichte, die ich so schnell sicher nicht vergesse." Mit der vollständigen Genesung kehrt Lameraner nun wieder gestärkt in den Society-Alltag zurück.

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