Verletzungssorge

Wimbledon-Finale: Schrecksekunde um Zverev

© APA/AFP/ADRIAN DENNIS
Im Wimbledon-Finale zwischen Alexander Zverev und Jannik Sinner kam es zu einer bangen Schrecksekunde für den Deutschen.
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Beim Zwischenstand von 7:6, 6:7 und 3:3 rutschte der 29-jährige Zverev bei dem Versuch, einen Stoppball Sinners zu erlaufen, aus. Er fiel zu Boden und hielt sich das rechte Knie, was bei Beobachtern wie dem Kommentator Markus Theil sofort böse Erinnerungen an Zverevs schwere Verletzung bei den French Open 2022 weckte.

Schöne Geste von Sinner

Jannik Sinner reagierte in dieser Situation äußerst sportlich und fair: Der Italiener eilte sofort zu seinem am Boden liegenden Gegner, half ihm auf und sprach ihm Mut zu. Zverev konnte nach dem Schreckmoment zwar auf eine medizinische Behandlung verzichten und direkt weiterspielen, schien sportlich jedoch aus dem Konzept gebracht worden zu sein. Nur wenige Minuten später verlor er sein Aufschlagspiel und musste den dritten Satz mit 3:6 an Sinner abgeben.