Der US-Präsident düst mit der Air Force One fast mit der Kraft der Verzweiflung durch eine frustrierte Nation. Kann er seine Republikaner noch retten? Die Aussichten sind düster: Laut Wahlprognosen liegen die Chancen der Demokraten auf eine Übernahme des Repräsentantenhauses bei 90 Prozent, im Senat bei rund 60 Prozent.
Die Popularität des 80-Jährigen rasselt derweil in den Keller: Laut CNN lehnen bereits 66 Prozent seine Amtsführung ab. Damit wird er für seine Partei eher zum Klotz am Bein als zum Jolly Joker. Und sein Totaleinsatz wirkt ohnehin oft wie ein Ego-Trip.
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Der Präsident hat bereits jede erdenkliche Wahlkampftaktik eingesetzt:
- Bestechungsvorwürfe: Jeder Amerikaner soll eine "Dividende" von 5000 Dollar erhalten – aber nur, wenn Trumps Partei gewinnt.
- Erpressungsvorwürfe: Auch die Lösung lokaler Probleme knüpft Trump an Siege der Republikaner.
- Apokalyptische Schreckensbilder: Sollten die Demokraten den Kongress zurückerobern, werde Amerika brennen wie Frankreich, eine Wirtschaftskrise wie 1929 drohe – und die Übernahme durch Kommunisten.
- Millionenschwere Wahlschlacht: Trumps politische Komitees setzen 277 Millionen Dollar für die Schlussoffensive ein. Sein Kumpel Elon Musk hat seit dem Vorjahr bereits 366 Millionen Dollar beigesteuert.
Doch selbst alles Geld der Welt oder politische Tricks scheinen die "Trump-Dämmerung" nicht aufhalten zu können. Die Teuerung infolge des Iran-Krieges, pompöse Bauprojekte in Washington, das abgehobene Gehabe eines Möchtegern-Monarchen, Korruptionsskandale und umstrittene ICE-Abschiebeaktionen sorgen für wachsenden Unmut. Hat es sich Ausgetrumpt in den USA?