Wie isst Österreich?

Zucker-Angst & Stress-Falle: So snackt sich Österreich durch den Tag

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In Österreichs Küchen bleibt heuer immer öfter der Herd kalt, denn der stressige Alltag zwingt uns zu völlig neuen Essgewohnheiten. Eine aktuelle Krüger-Studie verrät, wie sehr Hektik unseren Appetit steuert und warum fast die Hälfte der Bevölkerung täglich snackt.
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Wir wollen gesund leben, scheitern im Alltag aber kläglich an der Zeit. Die repräsentative Krüger-Studie "Wie is(s)t Österreich?" beweist das Dilemma mit harten Zahlen: Zwar geben stolze 71 Prozent der Befragten an, dass ihnen ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln extrem wichtig ist. Doch sobald der stressige Alltag einsetzt, landen die guten Vorsätze meist im Papierkorb.

Bei sieben von zehn Befragten bestimmen Stress und Zeitdruck direkt, was gegessen wird. Besonders die Jugend ist in der Stress-Falle gefangen: In der jungen Generation Z klagen unfassbare 84 Prozent darüber, dass Hektik ihr Essverhalten komplett diktiert. Bei den älteren Generationen schaut es entspannter aus – bei den Babyboomern spüren nur 40 Prozent diesen Druck.

Die tägliche Snack-Welle überrollt das Land

Als schnelle Rettung vor dem Magenknurren hat sich das Snacken zu einer echten Volkskrankheit entwickelt. Bereits 46 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher greifen mittlerweile täglich zu schnellen Zwischenmahlzeiten – viele sogar mehrmals am Tag. Gegessen wird überall: im Büro, im Auto, beim Sport oder hastig zwischen zwei Terminen.

Dabei haben die Konsumenten aber extrem hohe Ansprüche an den schnellen Bissen. Ein einfacher Schokoriegel reicht heute nicht mehr aus, um den Hunger zu stillen. Die Österreicher wollen die perfekte Kombination aus schnellem Energielieferanten und gesunder Ernährung.

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Zucker-Angst und die harten Fakten beim Kauf

Die Konsumenten schauen heuer ganz genau hin, was in den Snack-Produkten wirklich steckt. Wer im Supermarktregal zugreift, hat eine strikte Checkliste im Kopf, wie die Umfrageergebnisse deutlich zeigen:

  • Für 96 Prozent muss der Snack einfach hervorragend schmecken – ohne Kompromisse.
  • Stolze 91 Prozent achten ganz genau darauf, dass sie für ihr Geld auch die entsprechende Qualität bekommen.
  • Für 81 Prozent muss das Produkt sofort greifbar und unkompliziert zu kaufen sein.
  • 79 Prozent schauen trotz Qualitätsanspruch auf eine günstige Geldbörse beim Snack-Kauf.
  • Ganze 76 Prozent wollen keine künstliche Chemie in ihren Zwischenmahlzeiten sehen.
  • Für 72 Prozent der Befragten ist ein niedriger Zuckergehalt ein absolutes Muss beim schnellen Happen.

Die neuen Trends

Der Wunsch nach einem gesünderen Lebensstil prägt auch die Snackregale im Land. Rund 45 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass wir heute deutlich gesünder snacken als noch vor wenigen Jahren. Der absolute Renner im Supermarkt sind Nüsse und Kerne (60 Prozent), gefolgt von Obst und Trockenfrüchten (57 Prozent) sowie Müsli- und Haferriegeln (53 Prozent).

Drei Trends beherrschen die heimischen Essgewohnheiten: Protein (47 Prozent), weniger Zucker (46 Prozent) und pflanzliche Produkte (33 Prozent). "Snacks sind heute so relevant, weil sie sich nahtlos in einen Alltag einfügen, der flexibel, mobil und oft getaktet ist", erklärt Thomas Gerdenitsch, Geschäftsführer bei Krüger Austria.