Nicht geständig

Zuhälter in illegalem Bordell verhaftet

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Der 30-jährige Ungar soll zwei Frauen zur Prostitution gezwungen haben.
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OÖ/NÖ. Das Landeskriminalamt Oberösterreich konnte nach umfangreichen Ermittlungen einen 30-jährigen Ungarn ausforschen, der zwei Frauen zur Prostitution gezwungen haben soll.

Die Ermittlungen der Kriminalisten drehten sich um den Verdacht des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels und der Zuhälterei. Der 30-Jährige soll zwei Frauen im Alter von 31 und 41 Jahren in Ungarn angeworben haben. Er soll die prekäre finanzielle Lage der Opfer ausgenützt und sie nach Österreich gebracht haben. Die Frauen sollen anschließend im Bundesgebiet, insbesondere in Linz, im Zeitraum von Juni 2026 bis 6. Oktober 2026 der Prostitution nachgegangen sein.

In St. Pölten lokalisiert

"Die Opfer mussten dabei die Unterkünfte, Inserate auf einschlägigen Websites und die Verhütungsmittel selbst bezahlen", so die Polizei in einer Aussendung. Der Verdächtige, seine Lebensgefährtin sowie eines der Opfer konnten am Montag in St. Pölten (NÖ) lokalisiert werden. Mit Unterstützung des LKA NÖ konnte der Mann tags darauf um 12 Uhr in einem illegal betriebenen Bordell festgenommen werden.

Der Ungar soll sich durch die Ausbeutung der zwei Opfer um einen höheren fünfstelligen Eurobetrag bereichert haben. Laut Polizei zeigte er sich zum Vorwurf der Zuhälterei nicht geständig. Den Vorwurf des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels habe er aber teilweise eingeräumt. Er wurde in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Die Ermittlungen laufen.