Alexander Zverev fordert eine Rolle rückwärts bei den großen ATP-Turnieren. Der French-Open-Sieger will die Masters-1000-Events wieder innerhalb einer Woche austragen lassen. Das aktuelle Zwölf-Tage-Format belaste die Spieler und trage aus seiner Sicht dazu bei, dass die Stars Turniere auslassen.
In Montreal zeigte sich das Problem besonders deutlich. Jannik Sinner, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz fehlten beim Masters. Zverev trat zwar an, verlor aber gleich sein Auftaktmatch.
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Sieben Wochen in Nordamerika
"Ich glaube, dass zweiwöchige Events das verursachen", sagt Zverev über die Absagen. Besonders problematisch sei die Kombination mit einem anschließenden Grand Slam: "Wenn du als Topspieler alle Turniere spielst, bist du sieben Wochen in Nordamerika."
Deshalb würden sich viele Profis seit Jahren gegen einen Start in Kanada entscheiden. Schon im Vorjahr hatten Sinner, Djokovic und Alcaraz die Canadian Open ausgelassen.
Nur zwei Masters bleiben kompakt
Seit 2025 werden sieben der neun Masters-1000-Turniere über zwölf Tage ausgetragen. Lediglich Monte Carlo und Paris sind beim traditionellen einwöchigen Format geblieben.
Die zahlreichen Absagen haben in Montreal auch sportliche Auswirkungen. Statt der großen Namen kämpfen Ben Shelton und Brandon Nakashima um den Titel. Shelton ist die Nummer fünf des Turniers, Nakashima war lediglich an Position 28 gesetzt.