Opfer 19 und 60

Zwei Tote bei Horror-Crash im Morgengrauen

© Bezirksfeuerwehrkommando Waidhof: Einer der beteiligten F ahrzeuge, vom anderen lagen überhaupt nur noch Teile herum.
Nach dem entsetzlichen Frontalunfall im Waldviertel bei Pfaffenschlag erlagen ein 19- und ein 60-Jähriger noch vor Ort  ihren Verletzungen.
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NÖ. Laut Zeugenaussagen war ein 19-jähriger Fahrzeuglenker, der mutmaßlich zu schnell unterwegs gewesen war, ins Bankett geraten, wo er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 60-Jährigen - beide stammten aus dem Bezirk Gmünd -  kollidierte. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass die rund 50 Meter auseinandergeschleudert, der Motor eines beteiligten Fahrzeugs wurde aus dem Wagen gerissen, überall lagen Wrackteile am Asphalt und auf den angrenzenden Feldern.

Das zweite Fahrzeug - Aufräumarbeiten dauerten bis in die Mittagstunden. © Bezirksfeuerwehrkommando Waidhof
Autos wurden 50 Meter weit weggeschleudert: Überall Blech und Motorteile. © Bezirksfeuerwehrkommando Waidhof

Für die eintreffenden Einsatzkräfte bot sich ein Bild der Verwüstung. Die Feuerwehren verschafften sich gemeinsam mit den Rettungs- und Notarztteams Zugang zu den Eingeklemmten und befreiten die Lenker aus den völlig zerstörten Fahrzeugen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnten die Männer aber nicht mehr gerettet werden.

Die B5 war während des Einsatzes gesperrt, eine Umleitung erfolgte durch die Ortschaft von Großeberharts. Die 28 eingesetzten Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Großeberharts, Pfaffenschlag und Kleingöpfritz wurden im Anschluss von Feuerwehr-Peers betreut, damit sie belastende Ereignisse verarbeiten können.