Euro klettert am Nachmittag über 1,38 Dollar
Der Preisauftrieb in der Eurozone bleibt auf niedrigem Niveau. Im Februar lag die jährliche Teuerungsrate laut Schnellschätzung der Eurostat wie schon im Vormonat bei 0,8 Prozent. Erwartet wurde jedoch im Schnitt ein leichter Rückgang der Inflation auf 0,7 Prozent. Dementsprechend wurden die Spekulationen auf eine abermalige Lockerung der Geldpolitik der EZB spürbar gedämpft, hieß es aus dem Handel.
Am Nachmittag standen zudem US-Wachstumsdaten für das vierte Quartal auf der Agenda. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach endgültigen Zahlen von Oktober bis Dezember mit einer Jahresrate von 2,4 Prozent. Gestützt hatte vor allem die Kauflaune der Amerikaner. In einer vorläufigen Schätzung wurde ein Wachstum von 3,2 Prozent veranschlagt. Im weiteren Tagesverlauf stehen noch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sowie US-Immobiliendaten zur Veröffentlichung an.
Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3813 (zuletzt: 1,3656) Dollar ermittelt und liegt damit 1,35 Prozent oder 0,0022 Einheiten über dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar.