Lichtkonzern Osram senkte Umsatzprognose
Der Rückgang im Geschäft mit traditionellen Leuchtmitteln für Gebäude und Straßenlaternen habe sich beschleunigt, begründete das Unternehmen seinen zurückhaltenden Ausblick. Bestenfalls sei noch ein geringes Umsatzwachstum drin. Bisher hatte Osram ein Plus von drei Prozent angepeilt, dieses aber schon im April infrage gestellt. Deshalb komme die Prognosesenkung nicht vollkommen überraschend, kommentierte DZ-Bank-Analyst Harald Schnitzer.
Das rückläufige Geschäft mit herkömmlichen Leuchtmitteln für Gebäude - das die einstige Siemens-Tochter zusammen mit Philips und GE dominiert - macht rund die Hälfte des Konzernumsatzes von Osram aus. Im wachsenden Markt für LED-Leuchtdioden sorgt Konkurrenz aus Asien - etwa Samsung oder Toshiba - für einen enormen Preisdruck.