Angespannte Lage
Alarm um unsere Jobs: Wirtschaftsbosse schicken Brandbrief an Minister Marterbauer
23.04.2026Es ist ein Offener Brief, der die Regierung unter Druck setzt. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) schlägt Alarm: Unser Wirtschaftsstandort blutet aus, die Wettbewerbsfähigkeit ist im freien Fall. Jetzt platzt den Bossen der Kragen!
Wirtschaftskammer-Präsidentin Martha Schultz und Generalsekretär Jochen Danninger nehmen sich kein Blatt mehr vor den Mund. In einem dramatischen Offenen Brief an Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) fordern sie: Die Lohnnebenkosten müssen runter - und zwar sofort.
„Es geht um alles!“: Schultz & Danninger fordern Radikal-Kurs
„Österreich hat massiv an Boden verloren. Das gefährdet unsere heimischen Arbeitsplätze direkt!“, so das Duo im Klartext. „Es geht um alles", fordern Schultz & Danninger Aktionen vom Finanzminister.
Die Schock-Zahlen hinter dem Appell
Warum die Aufregung? Die nackten Fakten sind beängstigend:
- 29,6 Prozent: So viel müssen Betriebe in Österreich zusätzlich zum Bruttolohn draufzahlen. Ein internationaler Spitzenwert, der Firmen in die Knie zwingt.
- 12.000 Jobs: So viele neue Stellen könnten entstehen, wenn die Lohnnebenkosten um nur läppische 1 Prozent gesenkt würden (Berechnungen von EcoAustria).
- Investitions-Stopp: Wegen der unsicheren Lage und der Mega-Kosten verschieben immer mehr Betriebe ihre Investitionen oder wandern mit der Produktion gleich ganz ab.
Vorwurf: „Kosten sind hausgemacht!“
Besonders brisant: Die WKÖ-Spitze wirft der Politik vor, dass viele Probleme hausgemacht seien. Während man gegen externe Krisen machtlos ist, könnte man bei den Steuern und Abgaben sofort den Hebel ansetzen.
Der Plan der Wirtschaftsbosse
- Runter auf Deutschland-Niveau: Das muss das Ziel sein, um im Wettbewerb wieder mitzuhalten.
- Effizienz-Peitsche: Sparen bei der Verwaltung und im Förder-Dschungel, statt bei den Leistungen für die Bürger.
- Doppelbudget nutzen: Marterbauer soll den Spielraum im kommenden Budget für eine „spürbare Entlastung“ nutzen.
Ansage an Minister: „Keine Zeit für Ausreden mehr“
Dass eine Senkung ohne Leistungskürzungen möglich ist, zeigt die Geschichte: Schon beim Unfallversicherungsbeitrag wurde seit 2014 massiv gespart (von 1,4 auf 1,1%), ohne dass jemand auf etwas verzichten musste.
Der Appell ist ein Ultimatum: „Setzen Sie ein klares Signal für die Wirtschaft und unsere Jobs!“ Jetzt ist der Finanzminister am Zug. Ganz Österreich schaut jetzt auf Marterbauer: Rettet er unsere Arbeitsplätze oder lässt er den Standort weiter absandeln?