So hoch ist die Auslastung

Intensivstationen: Die ECHTEN Zahlen für Ihr Bundesland

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Die Prognose der Experten zeigt, wo die Zahl der Intensivpatienten weiterhin stark steigen wird.
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Die Corona-Zahlen sind in Österreich zuletzt wieder stark angestiegen. Vor allem im Osten Österreichs ist die die Belegung der Intensivbetten bereits dramatisch – landesweit sind derzeit 540 Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt.

So hoch ist die Auslastung

Wie Zahlen, die oe24 zugespielt wurde, zeigen, haben vor allem Wien, Niederösterreich und das Burgenland hohen Auslastungszahlen. Aber auch in zwei weiteren Bundesländern wird von Experten ein Ansteigen der Intensivkapizäteten prognostiziert: Tirol und Oberösterreich. Für die vier restlichen Bundesländer Steiermark, Salzburg, Vorarlberg und Kärnten rechnen die Experten mit einem sehr geringfügigen Anstieg.

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Ganz entscheidend für die Auslastung im Intensivbereich ist die Durchimpfungsrate der älteren Bevölkerung. Wo bereits mehr Menschen über 65 Jahren geimpft wurden, ist die Auslastung auch geringer.

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Die Prognose für Ihr Bundesland

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Regionale Maßnahmen

Die Regierung will weiterhin den Weg der Regionalisierung gehen. In jenen Bundesländern wo die Auslastung der Intensivbetten an ihre Grenzen stößt, sind bereits harte Maßnahmen gesetzt. Für die restlichen Bundesländern wird die Lage in den kommenden Tagen genau beobachtet, ob sich die Entwicklung wie prognostiziert abzeichnet, oder ob irgendwo noch nachgeschärft werden muss.

Hier lesen Sie den kompletten Bericht der Experten.

Lage in Spitälern der Ost-Region bleibt ernst

Dass der mit dem heutigen Donnerstag in den östlichen Bundesländern begonnene Lockdown aufgrund dramatischen Situation in den Spitälern notwendig geworden war, zeigen auch die aktuellen Patientenzahlen deutlich auf. In Wien müssen so viele Covid-Intensivpatienten wie noch nie versorgt werden, in Niederösterreich wurde die Lage als "ernst" beurteilt, im Burgenland als "angespannt". Laut Prognose könnte sich demnächst auch in Oberösterreich die Situation zuspitzen.

In der Bundeshauptstadt Wien ist die Zahl jener Menschen, die aufgrund einer Coronavirus-Erkrankung intensivmedizinisch betreut werden müssen, wie schon in den vergangenen Tagen auch am heutigen Donnerstag einmal mehr auf einen neuen Höchstwert geklettert. Laut Daten aus dem Innen- und Gesundheitsministerium liegen nun 215 Personen auf in Spitälern auf Intensivstationen, um sieben mehr als am gestrigen Mittwoch.

Besonders deutlich wird das starke Patientenplus auf den Stationen in Wiens Krankenhäusern, wenn man auf die Zahlen über einen längeren Zeitraum blickt. Im Wochenvergleich müssen um 48 Personen mehr intensivmedizinisch betreut werden. Das ist ein Plus von 28,7 Prozent. Was generell die Hospitalisierungen anbelangt, so liegen insgesamt 723 Menschen aufgrund einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus. Das sind um 18 weniger als am gestrigen Mittwoch - aber um 112 mehr als noch vor einer Woche (plus 18,3 Prozent).

Aufgrund der steigenden Patientenzahlen und Prognosen ist nun in den Spitälern nun auch die - höchste - Stufe acht des Spitals-Stufenplans, nach dem bei der Planung der Kapazitäten für die Versorgung von Covid-Patientinnen und -Patienten vorgegangen wird, aktiviert worden, wie ein Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes der APA mitteilte. "Wir sind permanent dabei, alles Mögliche an Kapazitäten herauszuquetschen, was herauszuquetschen ist."

In dieser Stufe sind 310 intensivmedizinische Betten für die Betreuung Corona-Kranker vorgesehen. Insgesamt verfügt der Gesundheitsverbund über rund 6.000 Normalbetten sowie 550 Intensivbetten - allerdings in Summe und nicht nur für an Covid-19 erkrankte Menschen. Der Preis des Bettenfreimachens für Corona-Patientinnen und -Patienten ist die weitere Reduktion von Leistungen. Die Akutversorgung bleibt aber jedenfalls immer aufrecht. Bei Bedarf werde es auch eine - neue - Stufe neun geben, wurde bereits in der Vergangenheit mehrmals versichert.