Neue Technologie

Smartphones sollen 3D-fähig werden

24.08.2010

Nokia und Intel wollen die dritte Dimension auf Handys bringen.

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© Nokia
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Wie berichtet arbeiten Nokia und Intel gemeinsam an dem Handy-Betriebssystem MeeGo. Und nun wollen die beiden Branchengrößen dreidimensionale Bilder auf Mobiltelefone bringen. Dafür eröffneten der weltgrößte Handy-Hersteller und der führende Chip-Produzent am Dienstag ein Forschungszentrum in Finnland. Eine mögliche Idee sei zum Beispiel, zu einem Anruf ein 3D-Hologramm des Gesprächspartners auf dem Display zu erzeugen, hieß es. In dem Forschungslabor an der Universität von Oulu arbeiten 24 Spezialisten.

MeeGo ist für beide extrem wichtig
In der vergangenen Woche tauchte mit dem N9 erstmals ein Foto von einem "MeeGo"-Smartphone auf. Beide Tech-Schwergewichte kämpfen mit Problemen im Mobilfunk-Geschäft. Nokia, die unangefochtene Nummer eins beim Handy-Absatz wird bei Smartphones immer stärker von Wettbewerbern wie Apple oder Google bedrängt. Intel dominiert zwar das Geschäft mit PC-Chips, schafft es aber kaum, seine Prozessoren in Mobiltelefonen unterzubringen. Deswegen sind beide dringend auf den Erfolg von MeeGo angewiesen, für das auch das neue Forschungszentrum Anwendungen entwickeln soll.

Nokia übernimmt Spezialisten für App-Analyse
Des Weiteren wurde am Dienstag bekannt, dass Nokia das Startup Motally übernimmt, das auf die Analyse von Smartphone-Anwendungen und Mobil-Websites spezialisiert ist. Die Firma aus San Francisco hat Systeme entwickelt, die von anderen Softwareherstellern zur Auswertung der Nutzungsprofile ihrer Produkte in Smartphones eingesetzt werden.

Nokia übernehme die nur acht Mitarbeiter starke Firma noch im laufenden Quartal für einen ungenannten Betrag, teilte das Unternehmen mit. Die Finnen wollen Motallys Analyse-Software für ihre eigenen Betriebssysteme Symbian und Meego sowie für die Programmierumgebung Java anpassen, damit sie im eigenen App-Markt Ovi Store einsetzbar ist. Alle bisherigen Motally-Kunden sollen aber weiterhin bedient werde

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