Werbefreie Version

Kostenpflichtiges YouTube-Abo startet

22.10.2015

Videos können gespeichert und später offline angesehen werden.

Zur Vollversion des Artikels
© Reuters
Zur Vollversion des Artikels

Erwartet wurde dieser Schritt schon länger und nun ist es passiert: YouTube hat die Einführung eines neuen Bezahlabonnement angekündigt: Für 9,99 Dollar (8,80 Euro) im Monat sollen die Videos werbefrei angezeigt werden. Das YouTube Red genannte Angebot, bei dem Videos auch gespeichert und später offline angesehen werden können, startet in den USA am 28. Oktober. Der Konzern kombiniert "YouTube Red" außerdem mit dem Abo seines Streaming-Musikdienstes Google Play Music - wer für einen der Dienste zahlt, bekommt auch den anderen. Ab Anfang kommenden Jahres sollen "Red"-Kunden auch exklusiv verfügbare Inhalte von YouTube-Kanälen sehen können.

>>>Nachlesen: So viel verdienen die YouTube-Stars

Mit Werbung weiterhin gratis
Damit wird das zu Google gehörende Internet-Videoportal also kostenpflichtig. Aber (vorerst) nur für alle, die keine Werbung sehen wollen. Wem die Werbeclips vor den eigentlichen Videos nicht stören, muss auch weiterhin nichts bezahlen. Es ist aber zu befürchten, dass in Zukunft die Werbung immer mehr wird. Nach dem Start in den USA arbeite man daran, den Dienst in weitere Länder zu bringen, berichtete YouTube. Ein konkreter Zeitplan wurde in einem Blogeintrag in der Nacht zu Donnerstag nicht gemacht.

>>>>>>Nachlesen: Youtube wohl bald kostenpflichtig

Musik-Portal
Mit YouTube Music kommt dieses Jahr, wie berichtet, außerdem ein werbefreies Angebot mit einer verbesserten Benutzeroberfläche auf den Markt, das neue Features wie ein Künstlerarchiv enthält. Dabei werden alle Musikvideos eines Künstlers angezeigt. Außerdem können Songs auch nur als Audio und im Hintergrund abgespielt werden.

>>>>>>Nachlesen: YouTube: Musik-Videos kostenpflichtg

Eine Milliarde Nutzer - pro Monat!
YouTube ist die mit Abstand populärste Videoplattform im Internet mit rund einer Milliarde Nutzer. Über den baldigen Start eines Abo-Dienstes wurde bereits seit Monaten berichtet.

>>>>>>Nachlesen: YouTube-Plattform für Videospiele

>>>>>>Nachlesen: So funktioniert das neue YouTube

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel