Ballett-Kostüme

Giorgio Armani (†91): Todes-Drama stoppte Opernball-Pläne

16.01.2026

Am 68. Wiener Opernball wäre der italienische Modedesigner höchstpersönlich zu Gast gewesen, doch leider starb er im September 2025 mit 91 Jahren. 

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Der 68. Wiener Opernball am 12. Februar steht nicht nur im Zeichen von Glamour und Tradition, sondern auch im Gedenken an eine der größten Persönlichkeiten der internationalen Modewelt. Giorgio Armani wird für die Kostüme des Wiener Staatsballetts verantwortlich zeichnen – ein Projekt, das für den legendären Designer eine ganz besondere Herzensangelegenheit war.

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Wie bei der Pressekonferenz am Freitagvormittag bekannt gegeben wurde, kam die Zusammenarbeit noch persönlich durch Armani selbst zustande. Den Deal schloss er damals direkt mit Alessandra Ferri, der Direktorin des Wiener Staatsballetts. Die beiden kannten einander seit Jahren persönlich, schätzten sich gegenseitig und teilten die gemeinsame Leidenschaft für Ästhetik, Bewegung und Ausdruck.


 

Armani habe sich, so wurde betont, außerordentlich darüber gefreut, die Kostüme für das Staatsballett beim Opernball entwerfen zu dürfen. Für ihn sei es eine große Ehre gewesen, Teil eines so traditionsreichen Ereignisses zu sein und seine klare, zeitlose Designsprache mit der Eleganz des klassischen Balletts zu verbinden.

Armani starb einen Tag nach 1. Opernball-Meeting

Umso bewegender ist die Tatsache, dass Giorgio Armani am 4. September 2025 verstarb, bevor er „seinen“ Opernball erleben konnte - einen Tag nach der ersten Besprechung. Die Nachricht von seinem Tod verlieh der Ankündigung bei der Pressekonferenz eine spürbar emotionale Note. Das diesjährige Ballettsegment des Opernballs wird damit auch zu einer stillen Hommage an einen der einflussreichsten Designer unserer Zeit.

Die Kostüme, die nun beim Opernball zu sehen sein werden, gelten als Hommage an den großen Modemacher – reduziert, elegant und von jener unverkennbaren Handschrift geprägt, die Generationen von Modefans begeistert hat. Der Auftritt des Staatsballetts erhält dadurch eine zusätzliche Tiefe und Bedeutung: Er verbindet Wiener Balltradition mit internationaler Modegeschichte.

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