Tod mit 25 Jahren

Peaches Geldofs letzte Kolumne veröffentlicht

© WireImage.com/Getty
Im Elternmagazin "Mother&Baby" schwärmte sie vom perfekten Leben als Mutter.
Zur Vollversion des Artikels

Erst durch ihre Rolle als Mutter fand Peaches Geldof das, was ihr im Leben immer fehlte. In ihrer ersten - und leider auch letzten - Kolumne für das Elternmagazin Mother& Baby beschreibt das It-Girl, wie sehr sie das Leben mit ihren zwei Söhnen veränderte und zu einem glücklicheren Menschen machte. Umso trauriger ist es nun, dass Astala und Phaedra nun ohne ihre Mutter aufwachsen müssen.

Sie suchte Halt
"Bevor ich zwei dicke kleine Engel unter zwei hatte (die 24 Stunden am Tag Aufmerksamkeit und militärische Hingabe fordern) lebte ich ein Leben mit übermütigem Fernweh. Mit spaßliebenden Freunden von Los Angeles bis London war ich in einem Nebel aus Jugend und ohne Verantwortung", erinnert sich Peaches an die trostlose Zeit, bevor sie mit Thomas Cohen eine eigene Familie gründete.

Doch das, was anfangs spaßig und unbeschwert erschien, wurde der Britin schnell langweilig. "Ich wollte immer einen Anker - danach habe ich mich gesehnt", gestand sie in ihrem emotionalen Artikel. Erst ihr zweiter Ehemann und die beiden Kinder, die sie über alles liebte, konnten Peaches diesen Halt geben und wurden "mein ganzes Leben und haben mich vor einer Existenz voller Teilnahmslosigkeit bewahrt."

Peaches' Kolumne im Wortlaut

Familienglück
Doch Peaches bekam auch die Nachteile ihres Familienglücks zu spüren, als sie viele ihrer guten Freunde von ihr abwandten. "Der Gedanke, dass ich kein Kindermädchen wollte, kam nicht gut an. Oder, dass ich nächtliches Füttern und um sechs Uhr morgens aufstehen nicht zu weingetränkten Abendessen passen", verriet sie über die traurige Zeit, in der sie sich ganz ohne Freunde fühlte. Dass ihre "Schönwetter-Freunde" nie nach ihren Babys fragten, verletzte Peaches sehr und sie begann zu zweifeln, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte.

Doch Astala und Phaedra halfen ihr auch aus dieser schwierigen Phase. "Ich hatte das perfekte Leben - zwei wunderschöne Babys, die mich mehr als alles andere lieben. Es ist ein Segen", schwärmte sie in ihrer Kolumne. "Im Moment ist das Leben gut und eine Mama zu sein ist der beste Teil davon", schrieb sie zu zum Abschluss.

Peaches Geldof wurde am Montag (7.April) tot in ihrem Haus in Kent aufgefunden. Die Polizei fand weder Drogen, noch einen Abschiedsbrief oder Hinweise auf Selbstmord. Es wird davon ausgegangen, dass die 25-Jährige an einem Herzstillstand starb.