Austro-Blamage

Makemakes-Pleite: Wrabetz enttäuscht

26.05.2015

"Wir sind alle unendlich traurig", meint er im Interview.

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© TZ ÖSTERREICH/Fuhrich
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Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging für Österreich am Samstag (23. Mai) der 60. Eurovision Song Contest in Wien über die Bühne. Zwar wurde eine tolle ESC-Show auf die Beine gestellt, doch mit ihrem Auftritt konnten die Makemakes nicht überzeugen und sorgten für eine noch nie dagewesene Niederlage : beschämende null Punkte für das Gastgeberland - das gab es noch nie. "Es war irgendsowas wie ein Experiment für uns, weil wir waren doch nicht der typische Song Contest-Act", versucht sich Frontmann Dodo Muhrer, die Niederlage zu erklären.

Enttäuschung
ORF-Generalintendant Alexander Wrabetz ist schon ein bisschen traurig, dass die Makemakes dermaßen schlecht abschnitten. "Wir sind alle einerseits ganz stolz, auf der anderen Seite sind wir alle unendlich traurig und fallen in ein tiefschwarzes Loch, weil wir haben alle ein Jahr auf diesen Punkt hingearbeitet haben und haben eine tolle Show und ein tolles Event abgeliefert. Insofern hätten wir es lieber gehabt, morgen wieder für den nächsten Song Contest zu arbeiten", zeigt er sich enttäuscht vom schlechten Ausgang für Österreich.

"Mir haben ganz viele internationale Teilnehmer hier und die Chefs gesagt: Austria 12 Points für das, was wir hier ausgerichtet haben und dann haben leider die Delegationen vergessen, unserem Team ein paar Punkte zu geben", meint er. Wenigstens die drei Burschen der Makemakes nehmen die Blamage locker, lachen über sich selbst und glauben trotz allem weiterhin an ihre Fans.

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