"Schware Partie"

Seiler: Therapie statt Party zum Geburtstag

21.03.2026

Christopher Seiler muss nach Kokain-Eklat in Therapie. Der Schaden, auch der finanzielle, ist enorm! 

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© zeidler
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Am Freitag (20. März) wurde Christopher Seiler 39. Zum Feiern war ihm aber wohl nicht zumute! Am 5. März kam es nach einem Videodreh im Wiener Prater zu einem grenzwertigen Übergriff. Am 7. März habe die betroffene Frau Anzeige – zumindest wegen Körperverletzung – bei der Polizei in Wien erstattet.

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Nach fast zwei Wochen voller Aufregung, massiven Vorwürfen, versuchten Rechtfertigungen („Kämpfe mit Dämonen.") und einem zigtausendfach kommentierten Entschuldigungs-Video ( „Man geht zu keiner Person, egal in welchem Zustand, egal wie illuminiert man ist, nimmt's so und schmiert ihr dann Kokain auf die Lippen!“) soll er sich bereits in Therapie befinden.

„Christopher Seiler wird eine mehrwöchige, professionell begleitete Therapie beginnen und wird sich deshalb, wie angekündigt, für eine Zeit lang aus der Öffentlichkeit und von der Bühne zurückziehen,“ erklärt Manager Fritz Strba in einer der APA übermittelten Stellungnahme die nötigen Schritte nach der totalen Eskalation. „Diese Auszeit ist notwendig, um Verantwortung zu übernehmen und die richtigen Schritte zu setzen!“

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Die sind auch vonnöten. Viele Austropop-Stars – von Dancing Star Missy Mai („Kein Ausrutscher!“) über die Poxrucker Sisters („„Für ihn ist es ein Kampf mit Dämonen, für Frauen sexistische Realität!“) bis zu Duett-Partner Ernst Molden: „Ich finde den Vorfall furchtbar, ich finde Christophers Verhalten unentschuldbar! An deutlichsten wurde wohl Florian Fendrich: „Hu**enkind“.

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Der Schaden, auch der finanzielle, ist enorm: Der Streaming-Sender joyn.at stoppte die für April geplante Ausstrahlung der Seiler-Serie „Horvathslos“, die Radios spielen seine Songs nicht mehr (oe24 berichtete) und Molden zog das für 30. 4. geplante gemeinsame Album „de zwidan zwa im broda" zurück.

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Dazu mussten Seiler & Speer die ab April geplanten Konzerte in Salzburg, Oberwart und Gmunden auf Dezember verschoben bzw. nach Ried im Innkreis verlegen. Sein Kulthit wurde für Seiler somit zur bitteren Wahrheit: „A schware Partie!“