Die Poxrucker Sisters gehen auf Instagram mit Christopher Seieler schwer ins Gericht: „Für ihn ist es ein Kampf mit Dämonen, für Frauen sexistische Realität!“
„Es ist kein heroischer Akt, sich nach einem übergriffigen Vorfall öffentlich zu entschuldigen. Es ist bare Minimum. Dafür braucht es keinen Applaus, keine Verneigung. Das hat nichts mit Größe zu tun.“ Nach dem Instagram-Video von Christopher Seiler, wo er die Anschuldigungen auch zu beschwichtigen versucht, werden jetzt die Poxrucker Sisters auf ihren Social Media Kanälen laut.
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Unter dem vielsagenden Motto „NA!“; also „Nein!“ nennen die Amadeus Award dotierten Chart-Ladies („Sie“) die wahren Heldinnen: „Frauen, die sich trotzdem trauen, Übergriffe zu melden. Trotz drohender Verleumdung, trotz Shitstorms, wie es sich aktuell auch wieder zeigt.“ schreiben Sie und weiter: „Das eigentlich Unglaubliche ist: Frauen zahlen in jedem Fall den Preis. Manchmal sogar mit ihrem Leben. Der fünfte Femizid dieses Jahres in Österreich zeigt das auf erschütternde Weise: Eine Frau zeigt Gewalt an, ein Betretungsverbot wird ausgesprochen – und trotzdem ist sie nicht sicher. Nein. Sie wird von ihm getötet."
Auch mit Christopher Seiler, den sie freilich nicht namentlich nennen, gehen die Schwestern Stefanie, Christina und Magdalena Poxrucker schwer ins Gericht: „Und ja, vielleicht musst du kurz schlucken. So schlimm war die Geschichte vom Auto in der dunklen Gasse und dem Koks auf der Lippe ja auch wieder nicht, oder?“ heißt es da provokant. Und „Für ihn ist es ein Kampf mit Dämonen, für Frauen sexistische Realität!“
Das Fazit der Poxrucker Sisters spricht ohnedies Bände: „ Und wer in einer ersten Reaktion sagt, Frauen machen das für Aufmerksamkeit, Geld oder Rache, der hat nichts verstanden."