Nach den schweren Vorwürfen gegen den Musiker Christopher Seiler meldete er sich nun zu Wort und gesteht Fehler ein.
Gegen Austropop-Star Christopher Seiler wird nach einer Anzeige einer Frau seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt. Laut Medienberichten soll es während einer Autofahrt nach einem Videodreh zu einer heftigen Grenzüberschreitung gekommen sein. Demnach habe die Frau erklärt, dass der 39-jährige Sänger sie körperlich attackiert und unter anderem den Mund gewaltsam geöffnet habe. Zwei Tage darauf (am 7. März) habe die Betroffene Anzeige – zumindest wegen Körperverletzung – bei der Polizei in Wien erstattet. Es gilt die Unschuldsvermutung. Nun meldet sich Christopher Seiler mit einer Videobotschaft zu Wort und gesteht Fehler ein. Er sagt, dass sich der Vorfall aber anders zugetragen haben soll.
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In der Videobotschaft sagt er: "Was da vor zwei Wochen passiert ist, das geht in keiner einzigen Welt – und in meiner schon gar nicht – irgendwie korrekt, oder ist irgendwie in einer Form entschuldbar", beginnt er sein Statement zu dem Vorfall. Er fügt hinzu: "Man geht zu keiner Person, egal in was für einen Zustand, egal, wie illuminiert man ist, nimmts so und schmiert ihr Kokain um die Lippen. So ein Verhalten hat in unserer Gesellschaft nichts zu tun. Das hat mit Menschlichkeit nichts zu tun. Mit Vorbild sein, überhaupt nichts zu tun." Er geniere sich dafür, gesteht Seiler.
Seiler: "Diese Strafe nehme ich"
"Tut es mir leid von Herzen? Absolut! Tut es mir leid um die Person, die es betrifft? Absolut!", so der Sänger. Er wolle alles in seiner Macht Stehende tun, dass das Erlebte leichter verarbeitbar sei. Die Konsequenzen nehme er an: "Diese Strafe nehme ich", sagt Seiler. Er entschuldigt sich bei allen, "die davon betroffen waren".
Der Sänger wehrt sich aber gegen die Darstellung der Geschehnisse. Seiler sagt, dass er "irgendwelche Phantasiegebilde über Dinge, die nie im Raum standen", nicht ertragen müsse. Er sagt, dass es "keine dunklen Gassen, keinen sexuellen Übergriff und keine körperliche Gewalt" gegeben habe. Für solche "Schauergeschichten" halte er nicht seinen Kopf hin, so Seiler.