Tragisch

Wiener Immo-Millionär Mike Maschina im Alter von 34 Jahren verstorben

25.02.2026

Der Unternehmer postete zuletzt nach über einem Jahr wieder aus Bali, dann wurde sein Tod festgestellt. Seine Eltern verabschiedeten sich am 24. Februar.

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© Instagram
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Es ist die Nachricht von einem Lebensweg, der so glanzvoll begann, so turbulent verlief und nun viel zu früh in der Stille endete. Mike Maschina, einst eine der schillerndsten Figuren der Wiener Society und ein Mann, der das Leben in all seinen Facetten – von den höchsten Gipfeln des Luxus bis zu den harten Tälern geschäftlicher Rückschläge – auskostete, ist nicht mehr. Er verstarb am 9. Februar 2026 im Alter von nur 34 Jahren.

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Ein Leben im Rampenlicht

Mike Maschina war ein Mann der Kontraste. In der Vergangenheit kannte man ihn als einen „Lebemensch“ par excellence. Er zelebrierte den Erfolg und ließ die Welt via Instagram an einem Alltag teilhaben, der für die meisten unerreichbar schien: Champagner-Rechnungen in astronomischer Höhe, Privatjets, Luxuskarossen und die exklusivsten Modelabels waren sein Markenzeichen. 

Doch das Schicksal forderte seinen Tribut. Im Jahr 2023 geriet sein Immobilienimperium „Ruma Estate“ ins Wanken, es folgte die Insolvenz und schließlich der schmerzliche Gang in den Privatkonkurs. Maschina zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück, suchte nach Neuorientierung und fand sie zuletzt unter der Sonne Balis.

 


 

Das letzte Lächeln aus der Ferne

Wie tragisch das Schicksal bisweilen Regie führt, zeigt sein letztes Lebenszeichen. Nach einem Jahr der Funkstille teilte Maschina drei Tage vor seinem Ableben noch einmal Bilder aus Bali auf Instagram – Aufnahmen, die ihn glücklich und zufrieden wirkend zeigten. Es war sein letzter Gruß an eine Welt, in der er so lange nach Bestätigung gesucht hatte. Ein enger Freund bestätigte gegenüber oe24 fassungslos: „Drei Tage später war er tot.“

„Und wir dachten, wir hätten noch so viel Zeit“

Hinter der Fassade des extrovertierten Millionärs steckte ein Mensch, dessen wahre Sehnsüchte nun in den bewegenden Abschiedsworten seiner Eltern, Romy und Rudi, sichtbar werden. In der Parte, mit der sie um ihren Sohn trauern, beschreiben sie ihn als eine Persönlichkeit voller Wärme, Kreativität und Humor. „So wie er sich nach Nähe, Familie und echter Verbundenheit sehnte, so möchten wir ihn auch verabschieden“, schreiben die Hinterbliebenen.

Diese Worte werfen ein neues Licht auf den Mann, der einst für exzessive Partys bekannt war: Er war ein Suchender, der sich hinter dem lauten Glanz nach der stillen Geborgenheit des Privaten sehnte.

© oe24

Stiller Abschied

Der Abschied von Mike Maschina fand bereits am 24. Februar im engsten Familienkreis statt – fernab der Kameras und der Öffentlichkeit, die sein Leben einst so sehr prägten. Es war eine Beisetzung, getragen von gegenseitigem Halt und tiefer Liebe.

© oe24

Aus Respekt vor der Privatsphäre der trauernden Angehörigen wird an dieser Stelle nicht über die Todesursache berichtet. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen jungen Mann, dessen Lächeln und Hilfsbereitschaft jenen, die ihn wirklich kannten, ewig im Herzen bleiben wird.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seinen Eltern und allen, die ihm nahestanden.