Die Geschichte klingt wie ein modernes Märchen, begann allerdings unter härtesten Bedingungen. 1990 stand der damals 16-jährige Robert Kratky
ohne Unterkunft und völlig mittellos am Wiener Westbahnhof. Der Schulabbrecher aus Salzburg hatte zu diesem Zeitpunkt nichts als eine Idee in der Tasche. In seiner Biografie, verfasst von der Journalistin Heike Kossdorff (erscheint am 30. September im Ueberreuter Verlag), wird nun enthüllt, wie er es an die Spitze der österreichischen Medienwelt schaffte.
Kratky wurde über die Jahre als „Wecker der Nation“ zur Kultfigur des Hitradio Ö3
. Er gilt als der höchstbezahlte Radiomacher in der Geschichte des heimischen Rundfunks. Das Buch beleuchtet seinen Weg, der über drei Jahrzehnte lang auch die österreichische Medienhistorie prägte.
Dabei sind das zentrale Punkte im Buch:
Wegbegleiter aus seinem beruflichen Umfeld
Menschen aus seinem privaten Kreis
Einschätzungen zu seiner heutigen Bedeutung für Ö3
Die Wahrheit über das Karriereende
Ein zentraler Punkt der Biografie ist die Antwort auf die Frage, warum er seine Karriere im Radio tatsächlich aufgegeben hat. In seinem einzigen Gespräch zu diesem Thema liefert Kratky tiefe Einblicke in seine Beweggründe. Es geht dabei nicht nur um den Job, sondern auch um die persönliche Verwirklichung und den Mut, neue Wege zu gehen.
Glaube an die eigenen Träume
Das Werk soll laut der Autorin vor allem eine Inspiration für andere sein. Es liefert Antworten darauf, was es braucht, um Visionen in die Realität umzusetzen, selbst wenn die Startbedingungen aussichtslos erscheinen. Kratky zeigt mit seiner Lebensgeschichte, dass es sich lohnt, beharrlich an Träume zu glauben – vom Westbahnhof bis in die Studios der Nation.
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