Musik

Sido-Show: Mord, Joints und Super-Hits

28.03.2014

Ermordung, Auferstehung und zwei Stunden Aufreger. So läuft die Sido-Show.

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© APA/EPA/AXEL HEIMKEN
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In einem Kurzfilm wird Sido (33) von Gangsterboss Moritz Bleibtreu erschossen und dann vom Teufel persönlich (einem Barkeeper) wieder auf die Erde zurückgeschickt: „Ich würde dich ja gerne in der Hölle behalten, aber da oben wartet eine Halle voller Fans auf dich.“

So krass startet am Sonntag das ÖSTERREICH-Konzert von Sido. Im Wiener Gasometer zelebriert der deutsche Rap-Aufreger vor 3.000 Fans (es gibt nur mehr Restkarten) seine neue Hit-CD 30-11-80 (sein Geburtsdatum) als ebenso plakative wie provokative Zwei-Stunden-Show.

Show-Aufreger: Heinzl-Attacke, Alk und Joint

Aufreger
Schon im Opener Hier bin ich wieder, zu dem er nach seiner „Wiederauferstehung“ aus einem weißen Vorhang die Showtreppe herabschreitet, wettert er gegen Dominic Heinzl („Heinzl macht ne Judorolle auf dem Boden, weil er sein Niveau da suchen wollte“). Danach kippt er gemäß dem Hit Schlechtes Vorbild während der 20 Songs starken Show fast ebenso viele Jägermeister und zieht wie zuletzt beim Konzert in Hamburg öfter an einem Joint.

Duett
Kultig: beim Hit Arbeit ist, in einer Videoeinspielung, auch Kult-Komiker Helge Schneider als Duettpartner dabei.

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