"Nicht zugehört"
Simone Lugner: Hunderte Verehrer nach Liebes-Aus mit Prinz Marcus von Anhalt
26.02.2026Die Baumeister-Witwe kann sich seit ihrer oe24-Ansage vor Verehrern nicht mehr retten. Dabei wollte sie doch nur verkünden, dass sie Single ist.
In den gehobenen Zirkeln der Wiener Gesellschaft weiß man: Nichts ist so vergänglich wie der Schaum auf einem frisch gezapften Seidl – außer vielleicht das Liebesversprechen eines deutschen Skandalprinzen auf einer Kitzbüheler Schnitzelparty. Was uns in den letzten Wochen als royale Lugner-Romanze serviert wurde, entpuppt sich im Rückspiegel der harten Realität als das, was es war: Eine willkommene Abwechslung von der Realität.
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Die Anatomie einer Kitzbüheler Schmonzette
Es begann alles in jenem berauschten Zustand, den die Gamsstadt so verlässlich produziert. Dort, wo die Panier dicker ist als die Etikette, erlitt Marcus von Anhalt jene „Schockverliebtheit“, die man üblicherweise nur in Groschenromanen oder nach dem vierten Kaltgetränk findet. Die Proklamation, Simone Lugner zur Prinzessin zu erheben, hatte die Subtilität eines Presslufthammers, doch die Society hielt kurz den Atem an. Die Chemie stimmte – oder war es doch nur der gemeinsame Wille zur Schlagzeile?
Der Rosenkrieg, der keiner war
In der Bundeshauptstadt folgte der zweite Akt: Das ganz große Besteck. Man sah den Prinzen knien, man sah einen Blumenstrauß, der so monumental war, dass er die Sicht auf den gesunden Menschenverstand versperrte. Es war der Gipfelsieg des Kitsches. Doch kaum war der letzte Blitzlichtgewitter-Donner verhallt, setzte eine Funkstille ein, die so dröhnend war, dass man sie fast für eine Kunstperformance hätte halten können. Die Kutsche verwandelte sich nicht erst um Mitternacht in einen Kürbis; sie war vermutlich schon bei der Auslieferung aus Plastik.
Das Paradoxon der Post
Nun hat Simone Lugner, die Witwe des ewigen Richard, den Schlussstrich gezogen. Mit jener trockenen Noblesse, die man braucht, wenn man jahrelang an der Seite eines Mannes wie „Mörtel“ gestählt wurde, konstatiert sie: Die „neue Hoheit“ muss warten. Aktuell regiert in ihrem Herzen die gepflegte Einsamkeit – eine Single-Residenz ohne Untertanen.
Doch hier schlägt die Ironie des Lebens voll zu. Während Simone via oe24 das Ende der Thronfolge verkündet, beweisen die österreichischen Männer eine bemerkenswerte Leseschwäche – oder einen unerschütterlichen Optimismus. „Die Herren der Schöpfung haben den Artikel wohl nur überflogen“, amüsiert sich die Neo-Single-Dame.
Kaum ist die Absage gedruckt, quillt das virtuelle Postkastl über. Ein regelrechter Ansturm an Bewerbungen und Liebesbriefen prasselt auf sie nieder. Es scheint, als hätte die Ankündigung, dass derzeit „kein Platz“ sei, in der männlichen Psyche lediglich den Jagdinstinkt geweckt. Ob sich unter den Aspiranten ein echter Edelmann findet oder nur der nächste Glücksritter mit einer Vorliebe für Blitzlichter, bleibt die spannende Frage. Für Simone aber ist klar: "Ich habe dafür keine Muse aktuell. Keine Lust, keinen Bedarf, keine Zeit. Ich kenne schon einige tolle Männer und selbst da hat es nicht gefunkt. Also gehe ich davon aus, dass ich noch nicht so weit bin."