Feldversuch im Puff

RTL-Magazin "Explosiv" ahmt Busenmord nach

28.11.2012


Ein delikater Sex-Unfall beschäftigt nicht nur Gericht, sondern auch RTL-Sendung.

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Im Nordrhein-Westfälischen Unna wird derzeit ein mehr als delikater Sex-Unfall verhandelt. Eine 33-jährige Frau sitzt im dort ansässigen Gericht nämlich wegen "Körperverletzung mittels einer Waffe" - so lautet der Tatbestand - auf der Anklagebank. Besagte Waffe sind ihre Brüste. Denn mit ihren beiden einladenden Argumenten soll sie ihren Freund versucht haben zu ersticken. Das RTL-Magazin "Explosiv" hat sich der erotischen Mörder-Story angenommen und am 27. November im TV den Test gemacht, ob denn so etwas überhaupt möglich sei.

"Explosiv" geht ins Puff
Deshalb begab sich ein Film-Team des RTL-Magazins samt Versuchskaninchen Namens Knut Tews  in ein Puff, um dort den "Busenmord" nachzustellen. Dabei marschierten drei unterschiedlich bestückte Prostituierte vor dem männlichen Testobjekt auf. Die Körbchengröße spielte bei dem Verfahren eine sehr wesentliche Rolle. Von Körbchen B bis D reichte dabei die Größen-Skala.

Knuts hartes Urteil
Abwechselnd ließ sich der tapfere Mann die Brüste der Damen ins Gesicht drücken um zu seinen Schlussfolgerungen zu kommen. Bei Körbchen B war sich Knut sicher, dass es unmöglich sei, einen Menschen damit zu killen. Denn er bekam ausreichend Luft zum Atmen. Die Situation war zwar mehr als merkwürdig für den Probanden, aber nicht lebensbedrohlich. Beim C-Körbchen wird es mit der Luftversorgung schon knapper. Knuts Kopf lief bereits rot an und es wurde schon schwieriger an Sauerstoff zu gelangen. "Mund und Nase saugen sich fest, wenn man versucht, Luft zu holen“, erklärt Knut fachmännisch im TV.  Bei C-Körbchen ist das schon mehr Obacht geboten. Es ist schwierig, Luft zu holen“, bestätigt Knut. Ob es nun wirklich für einen Mordanschlag reichen würde, das bleibt auch nach dem "Explosiv"-Beitrag dahingestellt. Knut hätte allerdings angeboten, falls das Gericht einen Sachverständigen brauchen sollte, auszusagen.

Hier geht es zum RTL-"Explosiv"-Video.

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