Übungen an Tieren
Blutbad an Senioren: Neue Horror-Details über 17-Jährigen
24.04.2026Der verdächtige Metzgerlehrling ist kooperativ - er spricht von Stimmen im Kopf - und dass er es aus "Mordlust" (wie die Polizei es ausdrückt) tun musste. Gutachten werden beauftragt. Indes wurden neue entsetzliche Details bekannt.
Stmk. Nach der tödlichen Messerattacke auf ein älteres Ehepaar (84 und 80) in St. Peter am Ottersbach im Vulkanland in der Südoststeiermark wurde über den 17-jährigen Verdächtigen am Freitag in Graz die Untersuchungshaft verhängt. Der Metzgerlehrling zeigte sich bei den Vernehmungen weiter geständig und kooperativ, sagte Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz. Mehrere Gutachten werden nun in Auftrag gegeben, ob der Spross einer im Ort sehr zurückgezogen lebenden Familie zurechnungsfähig oder aufgrund seines geistigen Zustandes ein Fall für die Forensik ist. Verstörend ist auf jeden Fall, dass der Bursche das Messermassaker auf seine schlafenden Opfer, wie oe24 hörte, im Vorfeld an Schweinen - u.a. an seiner Lehrstelle - geübt haben soll. Jetzt wollte er wohl wissen, wie es sich anfühlt, wenn man einen Menschen tötet.
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Der 17-jährige einheimische Steirer war in der Nacht auf Mittwoch um 2.45 Uhr mit einem Messer in das Haus des Ehepaars eingedrungen und attackierte beide, nachdem er die Balkontür mit einem Hammer aufgeschlagen hatte. Das gestand der Ex-Jugendfloriani auch gegenüber der Polizei. Das Paar kannte der Lehrling nicht, aber er hatte es gezielt ausgesucht, da er sich aufgrund des Alters wenig Gegenwehr erwartet hatte. Den Hammer, mit dem er in das Haus gelangt war, hatte er nach der Tat weggeworfen. Er wurde bisher nicht gefunden. Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt. Der vor Blut triefende Jugendliche hatte selbst die Polizei angerufen und sich gestellt.
Die schwer verletzte 80-jährige Frau konnte nach der Attacke noch selbst die Rettung rufen. Für ihren 84-jährigen Ehemann kam die Hilfe aber zu spät. Er erlag in seinem eigenen Haus den schweren Verletzungen, die schlimmer sein sollen, als sich jeder vorstellen mag. Eine Obduktion des Leichnams wird erfolgen. Außerdem dürfte wohl zumindest ein psychiatrisches Gutachten über den Gesundheitszustand des 17-Jährigen in Auftrag gegeben werden.
Es gilt die Unschuldsvermutung.