US-Boy tot

Kajakfahrer (17) in der Teufelsschlucht verunglückt

© Vogl-Perspektive
Ein junger Kajakfahrer ist in Lofer im Wildwasser verunglück und gestorben - rund 120 Rettungskräfte aus Salzburg und Bayern hatten nach dem vermissten Amerikaner gesucht.
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Sbg. In Lofer im Salzburger Pinzgau lief seit Dienstagabend ein groß angelegter Rettungseinsatz wegen eines verunglückten Kajakfahrers. Er wurde gegen 18.30 Uhr in der Teufelsschlucht als vermisst gemeldet. Die Suchaktion bei schwierigen Bedingungen im Wildwasser der Saalach wurde um 22.30 Uhr aufgrund der Dunkelheit abgebrochen und am Mittwoch um 8.30 Uhr fortgesetzt, wie die Salzburger Wasserrettung informierte.

© Österreichische Wasserrettung Landesverband Salzburg

Vermutet wurde von Anfang an, dass der 17-Jährige US-Amerikaner die Nacht in dem eiskalten Wasser nicht überlebt hatte. Am Dienstagabend befanden sich rund 120 Rettungskräfte aus Salzburg und dem benachbarten Bayern im Einsatz, darunter rund 50 Wasser- und Wildwasserretter sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Unterstützt wurde die Rettungsaktion von den Teams des Notarzthubschraubers "Martin 6" und eines Polizeihubschraubers.

© Österreichische Wasserrettung Landesverband Salzburg

Stelle im Wildwasser schwer erreichbar

Die Stelle in dem Wildwasser, an der sich der Verunglückte befand, war laut Markus Gewolf, Sprecher der Salzburger Wasserrettung, schwer zu erreichen. Der Verunglückte wurde von den Wassermassen unter einen Felsen gedrückt. Er war Mitglied einer achtköpfigen Gruppe von Kajakfahrern aus dem Ausland.

Die Kajakfahrer konnten den Wassersportkollegen selbst nicht bergen und alarmierten deshalb die Einsatzkräfte. Aufgrund der schwierigen Bedingungen im Wildwasser der Teufelsschlucht sei ein massives Aufgebot an Einsatzkräften notwendig gewesen, hieß es seitens der Wasserrettung.

Die Leiche wurde um Mittwoch um 12.30 Uhr aus dem Wasser geborgen.