Großeinsatz
Kajakfahrer in der Teufelsschlucht vermisst
01.04.2026Ein Kajakfahrer dürfte in Lofer tödlich verunglückt sein - rund 120 Rettungskräfte aus Salzburg und Bayern suchen nach dem Vermissten.
Sbg. In Lofer im Salzburger Pinzgau läuft seit Dienstagabend ein groß angelegter Rettungseinsatz wegen eines verunglückten Kajakfahrers. Er wurde gegen 18.30 Uhr in der Teufelsschlucht als vermisst gemeldet. Die Suchaktion bei schwierigen Bedingungen im Wildwasser der Saalach wurde um 22.30 Uhr aufgrund der Dunkelheit abgebrochen und am Mittwoch um 8.30 Uhr fortgesetzt, wie die Salzburger Wasserrettung informierte.
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Vermutet wird, dass der Kajakfahrer die Nacht in dem eiskalten Wasser nicht überlebt hat. Am Dienstagabend befanden sich rund 120 Rettungskräfte aus Salzburg und dem benachbarten Bayern im Einsatz, darunter rund 50 Wasser- und Wildwasserretter sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Roten Kreuzes. Unterstützt wurde die Rettungsaktion von den Teams des Notarzthubschraubers "Martin 6" und eines Polizeihubschraubers.
Stelle im Wildwasser schwer erreichbar
Die Stelle in dem Wildwasser, an der sich der Verunglückte befindet, ist laut Markus Gewolf, Sprecher der Salzburger Wasserrettung, schwer zu erreichen. Der Verunglückte wurde von den Wassermassen unter einen Felsen gedrückt. Er war Mitglied einer achtköpfigen Gruppe von Kajakfahrern aus dem Ausland.
Die Kajakfahrer konnten den Verunfallten nicht bergen und alarmierten deshalb die Einsatzkräfte. Aufgrund der schwierigen Bedingungen im Wildwasser der Teufelsschlucht sei ein massives Aufgebot an Einsatzkräften notwendig gewesen, hieß es seitens der Wasserrettung.