Umwidmung läuft noch

Geplante Rodung für IT:U in Linz vorerst gestoppt

16.03.2026

Stadträtin Schobesberger: "Nahezu alle Bäume und auch sämtliche Sträucher: ein radikaler Kahlschlag hätte auf dem Gelände beim „Biologiezentrum“ am Montag starten sollen." 

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© Bürger innen-Initiative „Retten wir den Grüngürtel“
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Linz. Obwohl auf dem Gelände des Biologiezentrums wertvolle Flächen sind, die besonders geschützte Arten beherbergen, hätten die Immobiliengesellschaften des Bundes und des Landes heute zum radikalen Kahlschlag angesetzt und eine großräumige Rodung auf jenem Areal geplant, das möglicherweise der Standort für die IT:U werden wird. Durch die Linzer Naturschutzstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) konnte dieses Vorhaben vorerst verhindert werden. „Es ist unfassbar, dass Land und Bund hier eine Naherholungsfläche zerstören und auf Kosten des Natur- und Artenschutzes vollendete Tatsachen schaffen wollten. Noch dazu, da das behördliche Umwidmungsverfahren gerade erst begonnen hat und somit noch längst nicht feststeht, ob die IT:U überhaupt hier angesiedelt werden wird. Dank dem Einsatz der Bürger:innen-Initiative und dem engagierten Vorgehen der zuständigen städtischen Mitarbeiter:innen aus Behörde und Sachverständigendienst konnte die Rodung vorerst gestoppt werden", so Schobesberger. "Ob das auch langfristig gilt, sei nicht gesichert, da es in Oberösterreich nach wie vor kein Baumschutzgesetz gibt, das uns die nötige behördliche Handhabe geben würde."

© Eva Schobesberger

Die geplanten Rodungen hätten geschützte Tierarten beeinträchtigen können und wären laut der Amtssachverständigen für den Natur- und Landschaftsschutz ein Verstoß gegen die „Besonderen Schutzbestimmungen des § 28 des OÖ. Naturschutzgesetzes“ gewesen.