Die magische Grenze

Ab dieser Außentemperatur können Sie die Heizung endlich abdrehen

Die Sonne lacht, die Jacken werden dünner und der Frühling weckt in uns einen ganz bestimmten Wunsch: Endlich den Heizkörper abdrehen. Doch Vorsicht: Wer den Thermostat jetzt einfach abdreht, tappt in eine teure Kostenfalle. Wir verraten, wann der perfekte Zeitpunkt wirklich gekommen ist.

Die Vögel zwitschern, es bleibt abends länger hell und die dicken Wintermäntel wandern langsam in den Schrank. Mit dem milden Wetter wächst auch die Vorfreude auf die nächste Strom- und Gasrechnung, denn weniger Heizen schont das Börserl massiv. Doch bevor Sie den Regler komplett auf Null stellen, sollten Sie diese wichtige Temperatur-Regel kennen.

Die Frühlingsfalle: Warum "Ganz Aus" jetzt noch ein Fehler ist

Es ist verlockend: Tagsüber klettert das Thermometer schon fast auf herrliche 20 Grad Celsius. Der Frühling scheint endgültig da zu sein! Doch der Schein trügt, denn nachts schlägt die Kälte oft noch unerbittlich zurück. Genau diese extremen Temperaturschwankungen machen das komplette Abschalten der Heizung im Frühling gefährlich. Wer die Heizung schon abdreht, lässt seine Räume zu stark auskühlen. Das ist nicht nur abends auf dem Sofa ungemütlich, sondern kann sogar massive Schäden am Gebäude (wie etwa Schimmelbildung) verursachen.

Ab dieser Außentemperatur können Sie die Heizung endlich abdrehen
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Zudem ist das ständige Auf- und Abdrehen der Heizung eine echte Kostenfalle. Besonders in schlecht gedämmten Gebäuden führt dieses Jo-Jo-Heizen zu unnötig hohem Energieverbrauch. Die clevere Alternative: Schalten Sie die Heizung nicht komplett ab, sondern lassen Sie die Thermostate konstant auf einer niedrigen Stufe mitlaufen.

Die magische Grenze: Ab dieser Temperatur ist Schluss mit Heizen

Wann die Heizperiode endgültig vorbei ist, lässt sich nicht pauschal an einem Datum im Kalender festmachen. Die magische Grenze ist für jedes Gebäude individuell und hängt vor allem vom Alter und der Dämmung Ihres Hauses ab. Hier sind die Richtwerte, die Sie sich merken sollten:

  • Ältere, schlecht gedämmte Gebäude: Hier gilt eine dauerhafte Außentemperatur von 15 bis 17 Grad als magische Grenze.
  • Sehr gut gedämmte, moderne Gebäude: Wer top isoliert wohnt, kann oft schon ab 12 Grad Außentemperatur ans Abschalten denken.

Der wichtigste Tipp: Schauen Sie nicht nur auf einen einzigen warmen Nachmittag! Die Heizung darf erst abgedreht werden, wenn es draußen dauerhaft über mehrere Tage hinweg wärmer bleibt.

Geniale Lifehacks: So bleibt die Wärme drin

Ab dieser Außentemperatur können Sie die Heizung endlich abdrehen
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Wer clever ist, nutzt die Übergangszeit um seine Heizkosten zu senken

Sonnenenergie nutzen

Lassen Sie tagsüber die Sonnenstrahlen herein, sie sind die beste und günstigste Heizung der Welt und wärmen Ihre Räume auf natürliche Weise auf.

Die Wärme einsperren

Damit diese wertvolle Gratis-Wärme nicht gleich wieder verfliegt, sollten Sie direkt nach Sonnenuntergang die Rollläden herunterlassen. Das wirkt wie ein unsichtbarer Schutzschild und hält die Temperatur im Raum.

Feuchtigkeit raus

Vergessen Sie das Lüften nicht! Regelmäßiges Stoßlüften ist extrem wichtig, damit feuchte Luft entweichen kann und das Raumklima gesund bleibt.

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