Hagenberg
OÖ und NÖ kooperieren bei KI-Entwicklung
06.08.2025"Künstliche Intelligenz wird Hausverstand und Menschlichkeit nie ersetzen können, aber sie bietet Hightech-Chancen, die wir z.B. für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheit nutzen wollen", sind sich die Landesräte einig.
Hagenberg. „Künstliche Intelligenz ist ein Wachstumstreiber und macht Unternehmen agiler. Unser Ziel ist klar: Bis 2030 wollen wir zur Modellregion für menschzentrierte Künstliche Intelligenz werden – mit einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Einsatz der Technologie", sagt Wirtschaftslandesrat Markus Achleinter (ÖVP). Künstliche Intelligenz sei ein zentraler Schlüssel, um unsere Wettbewerbsfähigkeit auch international zu stärken. Zugleich sei es ein wichtiger Beitrag, um dem demographisch bedingten Fachkräftebedarf entgegen zu wirken. "Wir warten nicht darauf, welche Weiterentwicklungen bei KI aus den USA oder China zu uns kommen, sondern wir gestalten aktiv die Zukunft der Künstlichen Intelligenz mit", so Achleitner.
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Der Softwarepark Hagenberg ist ein zentraler Innovationsmotor für Oberösterreich, insbesondere im Bereich Digitale Transformation. So wird dort unter anderem in zahlreichen Kooperationsprojekten mit Unternehmen angewandte KI-Forschung betrieben. Viele dieser Partnerschaften werden gemeinsam mit oberösterreichischen und niederösterreichischen Betrieben umgesetzt. Aus diesem Anlass besuchten am Donnerstag Markus Achleitner und LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wissenschafts-Landesrat in NÖ, gemeinsam den Softwarepark Hagenberg, um die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – insbesondere in der KI-Forschung – zu unterstreichen und konkrete Beispiele dieser Zusammenarbeit zu präsentieren.
Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) hat gemeinsam mit dem Industriepartner KremsChem, der Leime und Kunstharze herstellt, ein industrietaugliches Softwaresystem zur KI-basierten chemischen Prozessanalytik entwickelt und erfolgreich in der Produktion implementiert. Das entwickelte System ermöglicht die kontinuierliche, echtzeitfähige Analyse chemischer Prozesse, wobei KI-Modelle direkt relevante Prozessgrößen wie Konzentrationen, Reaktionsverläufe oder Produktqualität vorhersagen.