In der Steiermark

Mord-Alarm: Mann erschoss Ehefrau mit Gewehr

20.05.2026

In der Steiermark ist es zu einem dramatischen Femizid gekommen .


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Mutmaßlich erschoss ein 64-jähriger Ehemann seine Frau (59) mit einem Gewehr. Der Tatverdächtige konnte noch am Tatort festgenommen werden.  

Ein 64 Jahre alter Oststeirer dürfte am Mittwoch vermutlich bereits am Nachmittag auf einem Gehöft seine 59-jährige Ehefrau mit einem Gewehr erschossen haben. Nach der Tat hatte der Mann eine Verwandte angerufen und ihr die Tat geschildert. Diese alarmierte die Polizei. Mithilfe der Verhandlungsgruppe und Beamten des Einsatzkommando Cobra Süd konnte der Mann zum Aufgeben und zum Verlassen des Hauses bewegt werden, sagte ein Polizist am Abend zur APA. Er wurde festgenommen.

Aufgrund der Bewaffnung des Mannes wurden Polizisten der Cobra hinzugezogen. Sie konnten den Mann zur Aufgabe überreden, beim Verlassen des einschichtig im Wald gelegenen Hauses wurde er festgenommen. Über ein Motiv liegen noch keine Erkenntnisse vor. Ermittler und die Spurensicherung haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Waffe wurde sichergestellt, um welche Art Gewehr es sich handelt und ob der Mann es legal besessen hat, gab es vorerst keine Angaben.

Abgelegenes Gehöft im Wald

Über eine Befragung des Tatverdächtigen und erste Ergebnisse war vorerst nichts bekannt. Bei dem Gehöft handelt es sich um abgelegene Gebäude eines Hofes in einem Waldstück im Ortsteil Gschmaier, rund eineinhalb Kilometer südlich von Gersdorf im oststeirischen Bezirk Weiz, westlich von Großsteinbach.

Erst in der Nacht auf den 25. April war es in einem Einfamilienhaus in Heimschuh (Bezirk Leibnitz) zu einem Femizid gekommen. Ein 36 Jahre alter Mann hatte in der Nacht auf Samstag seine Ehefrau (35) im Streit erschossen. Laut Polizei tötete er danach sich selbst. Der 36-Jährige besaß legal zwei Gewehre, eines davon wurde zur Tatwaffe. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, die zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause waren.