Syrer (24) verletzt
Massenschlägerei endet mit neun Messerstichen in Po
26.04.2026In Wien-Döbling kam es zu einer blutigen Attacke auf einen 24-Jährigen. Eine geplante Aussprache eskalierte, das Opfer, ein Syrer, wurde mit mehreren Messerstichen schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Wien. Zur Massenschlägerei kam es Samstag gegen 23.50 Uhr in der Heiligenstädter Straße: Ein 24-jähriger hatte sich mit einer vorerst unbekannten Person - vermutlich einem Landsmann aus seinem Kulturkreis - zu einer Aussprache verabredet. Am vereinbarten Treffpunkt tauchte besagte Verabredung jedoch nicht allein auf, sondern wurde von fünf weiteren Männern begleitet. Was als verbale Auseinandersetzung begann, entwickelte sich schnell zu einer brutalen körperlichen Attacke auf den jungen Syrer.
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Die Situation spitzte sich zu, als das Opfer im Bereich einer Garageneinfahrt offenbar umzingelt wurde. Zwischen den dort abgestellten Fahrzeugen soll der 24-Jährige mehrfach geschlagen worden sein und stürzte schließlich gegen ein geparktes Auto. Die für die Fahnder noch unbekannten Tatverdächtigen gingen dabei offenbar mit extremer Härte vor und setzten neben ihren Fäusten auch gefährliche Gegenstände ein.
Totschläger und Pfefferspray
Die Angreifer verwendeten einen Totschläger, ein Messer sowie Pfefferspray. Der junge Mann wurde im Gesichtsbereich mit dem Spray attackiert und sackte schließlich zu Boden. Erst als ein Zeuge die Situation bemerkte und mutig dazwischenging, ließen die Männer von ihrem Opfer ab und ergriffen die Flucht. In der Zwischenzeit alarmierten Zeugen die Polizei und die Rettungskräfte.
Zeuge verhinderte Schlimmeres
Die Berufsrettung Wien übernahm die notfallmedizinische Erstversorgung des Schwerverletzten noch vor Ort. Der 24-Jährige erlitt insgesamt neun Messerstiche im Gesäßbereich, Abschürfungen am Rücken und im Gesicht sowie schwere Augenreizungen durch das Pfefferspray. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hinsichtlich der vorerst noch unbekannten Tatverdächtigen sind im Gange, berichtet die Polizei.