Toter Justiz-General

Bus steckt fest: Politiker mussten zu Fuß zum Pilnacek-Fundort

14.01.2026

Abstruser Beginn des Pilnacek-Untersuchungsausschuss in eisiger Kälte in Rossatz (NÖ). 100 Leute drängten sich an der verschneiten Au.

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© Fuhrich
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Auftakt zum Christian-Pilnacek-Untersuchungsausschuss mit einer Premiere: Lokalaugenschein vor Ort. Die Abgeordneten gingen am Mittwoch zum Seitenarm der Donau in Rossatz (NÖ), in dem der mächtige Justiz-Sektionschef am 20. Oktober 2023 tot gefunden worden war.

Rund 100 Leute gingen zu Fuß durch die engen Gassen des Dorfes Rossatz hinunter zur Au, weil der Parlamentsbus ab der Kirche nicht mehr durch die engen Kurven kam  und im Ortskern halten musste. "Das ist von Anfang an geplant gewesen", hieß es zu oe24. Der Fußweg hat dann noch ca. 7 Minuten in Anspruch genommen.

Der Nationalratspräsident Walter Rosenkranz (FPÖ) kam in Jäger-Kleidung und Gummistiefeln, daneben U-Ausschuss-Fraktionschef der FPÖ, Christian Hafenecker. Der U-Ausschuss-Fraktionschef der SPÖ, Jan Krainer, trug eine dicke Haube. Es war sehr kalt.

Ein Kriminalbeamter erklärte den Abgeordneten, wo die Leiche gefunden wurde, wie sie geborgen wurde. Er war selber allerdings nicht bei der Bergung dabei. Die ersten Zeugen vor Ort, etwa der Baggerfahrer, der Pilnacek mit dem Gesicht nach oben im seichten Wasser treiben sah, spricht am Donnerstag vor dem U-Ausschuss.

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"Es hat mir geholfen, die Aktenlage besser zu verstehen", sagte Nina Tomaselli von den Grünen. Nur die ÖVP war gegen die Nachschau vor Ort. Andreas Hanger (ÖVP) sprach von einem "teuren Wandertag".

Doku zeigt Fundort im Oktober

Die oe24-Doku zeigt den Fundort der Leiche des mächtigen Justiz-Sektionsleiter zum Zeitpunkt Oktober - entdeckt wurde Pilnacek am 20. Oktober 2023. 

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