EU-Wahl

Die österreichischen EU-Abgeordneten

25.05.2014

Noch ein Sitz unsicher - Vorzugsstimmen könnten noch Änderungen bringen.

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© TZ Österreich
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Österreich verfügt in der kommenden Legislaturperiode über 18 Mandate (bisher 19) im Europaparlament. Diese verteilen sich wie bisher auf fünf Fraktionen. Die Liste Martin gibt es nicht mehr, dafür haben die NEOS erstmals den Einzug geschafft. Prominenteste Neuzugänge sind der langjährige Journalist Eugen Freund für die SPÖ, FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky und NEOS-Vizechefin Angelika Mlinar.

Ein Mandat wandert noch zwischen ÖVP und Grünen hin und her. Sollte es letztlich bei der Volkspartei landen, wird es auch dort ein bekanntes neues Gesicht in Brüssel geben, nämlich jenes von Ex-Justizministerin Beatrix Karl. Jedenfalls neu bei der Volkspartei ist die frühere Salzburger Stadträtin Claudia Schmidt, die von der sogenannten "Westachse" der ÖVP ins Rennen geschickt worden war.

Bei der SPÖ ist Freund der einzig Neue
Er ersetzt Hannes Swoboda, der sich in den politischen Ruhestand zurückgezogen hat.

Gleich drei Neulinge hat die FPÖ zu bieten. Neben Franz Obermayer sind künftig Vilimsky, der Klubobmann im steirischen Landtag Georg Mayer und die Wiener Gemeinderätin Barbara Kappel in Brüssel vertreten. Andreas Mölzer ist nach seinen Ausfällen im Wahlkampf nicht mehr dabei.

Für die Grünen dürften neben Ulrike Lunacek Michel Reimon aus dem Burgenland und die Wiener Gemeinderätin Monika Vana ins Europaparlament kommen - es sei denn, der Vorzugsstimmen-Wahlkampf von Madeleine Petrovic war erfolgreich. Das weiß man frühestens Dienstag. Auch in der ÖVP hatte es diverse Kandidaten wie den früheren ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl gegeben, die es über die Vorzugsstimmen versuchten.

Für die NEOS blieb letztlich nur ein Mandat über, das an Mlinar geht. Abschied nehmen heißt es für die beiden ehemaligen Mitstreiter von Hans-Peter Martin. Weder Martin Ehrenhauser mit "Europa anders" noch Angelika Werthmann mit dem BZÖ konnten ein Mandat ergattern. Auch Ewald Stadlers Kandidatur mit den REKOS war nicht von Erfolg gekrönt. Er war über die Liste des BZÖ ins Europaparlament gekommen.

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