Umfrage

KEINER kann Kickl stoppen

16.01.2026

Auch Kurz und Kern bringen keine Wende – aber ÖVP kann nach Klausur leicht zulegen.

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© APA, Tischler, Fuhrich
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Die große Umfrage-Wende hat die Regierungs-Klausur nicht gebracht. Das zeigen die neuesten Ergebnisse der Lazarsfeld Gesellschaft (2.000 Befragte, 5.1.-14.1.), in denen die Klausur zumindest teilweise schon enthalten ist.

Zwar kann die ÖVP mit +2% leicht zulegen und kommt mit 21% erstmals in diesem Jahr wieder über 20%.

Die FPÖ bleibt mit 35% (–1%) aber uneinholbar auf Platz 1 – und liegt damit 14% vor der Kanzlerpartei.

Keine positiven Auswirkungen hat die Klausur hingegen auf die anderen beiden Regierungsparteien:

Die SPÖ grundelt weiter bei 18% herum – ihrem absoluten Tiefstwert.

Und die NEOS sind mit 9% hinter den Grünen, die immerhin auf 10% kommen.

 

Kickl schlägt auch Kurz und Kern klar

Zumindest ein schwacher Trost für Christian Stocker und Andreas Babler: Auch mit den immer wieder gehandelten Alternativ-Spitzenkandidaten Sebastian Kurz und Christian Kern würden ihre Parteien derzeit nicht besser abschneiden.

 

Die ÖVP käme mit Sebastian Kurz nur auf 19% – sogar 2% unter dem derzeitigen Wert mit Christian Stocker.

 

Die SPÖ wäre mit Christian Kern überhaupt nur bei 18% – also gleich schlecht wie mit Andreas Babler.

Herbert Kickl scheint nicht zu stoppen zu sein: Die FPÖ käme bei einem Antreten von Kurz und Kern auf 36%.

Der blaue Durchmarsch zeigt sich auch bei der Kanzlerfrage: Hier liegt Herbert Kickl mit 32% einsam und verlassen in Führung. 

Der amtierende Kanzler Christian Stocker ist mit nur 13% bereits meilenweit dahinter. Vizekanzler Andreas Babler landet diese Woche nicht nur hinter Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, sondern wird sogar von Grünen-Chefin Leonore Gewessler eingeholt.

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