Abfindung
ORF: Weißmann kämpft um drei Millionen Euro
15.03.2026Roland Weißmann trat laut seinem Anwalt "nicht freiwillig" zurückgetreten. Jetzt dürfte er Millionen von seinem (Noch)-Arbeitgeber verlangen.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann gab vergangenen Montag überraschend seinen Rücktritt bekannt. Er sieht sich mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung konfrontiert, weist die Anschuldigungen aber zurück.
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Über Weißmanns Zukunft im ORF - immerhin hat er noch einen aufrechten Arbeitsvertrag - muss nun seine interimistische Nachfolgerin, Ingrid Thurnher, entscheiden. Weißmann dürfte jedenfalls seinen Arbeitgeber klagen.
Drei Millionen Euro Abfindung?
Wie von oe24 bereits am Freitag berichtet, soll es um rund drei Millionen Euro Abfindung gehen, quasi ein „Golden Handshake“.
Erstattet Weißmann jetzt Strafanzeigen?
Weißmann soll zudem überlegen, "Strafanzeigen" gegen Stiftungsratschef Heinz Lederer, ORF-Manager Pius Strobl sowie die Frau, die die Vorwürfe erhoben hatte, einzubringen.
Strobl lag bekanntlich mit Weißmann wegen einer üppigen Zusatz-Pension im Clinch. Strobl beklagte sich zudem - unter anderem im oe24-Interview - über "Mobbing und Bossing" im Umfeld von Weißmann. Lederer wiederum machte die Vorwürfe gegen Weißmann publik, was laut seinem Anwalt dessen Persönlichkeitsrechte "massiv" verletzt hätte.