FPÖ-Chef

Causa ORF: Kickl spricht von "triebgesteuerten Lustmolchen"

01.05.2026

FPÖ-Chef Herbert Kickl wartete beim Linzer Urfahraner Jahrmarkt. 

Zur Vollversion des Artikels
© APA/FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR
Zur Vollversion des Artikels

Den 1. Mai beging die FPÖ traditionell im Bierzelt am Linzer Urfahraner Markt. FPÖ-Chef Herbert Kickl lieferte erwartungsgemäß eine deftige Rede. Neben scharfer Kritik an der "Verlierer-Ampel" kam der Freiheitliche auch auf den ORF zu sprechen. 

Dort seien auch "triebgesteuerte Lustmolche" unterwegs, so Kickl. Außerdem gebe es "Koksnasen" und "Freimaurer-Logen, die sich gegenseitig die Geschäfte zuschanzen". Der ORF habe mit dem Slogan "ORF - wie wir" geworben. Kickl hält dagegen: "Sicher nicht. So sind wir nicht". Der FPÖ-Chef fordert: "Wir brauchen keine Propaganda-Orgel". 

Ohrfeige "hat auch niemandem geschadet" 

Kickl sprach auch von den "guten alten Zeiten", die man zu den "guten neuen Zeiten" machen müsse. Damals hätten Lehrer, die zu der Zeit noch "Respektspersonen" gewesen seien, noch ein "bisserl nachgeholfen", wenn ein Schüler nicht "gespurt" habe. Mit einer Handbewegung deutete Kickl an, dass er wohl eine Ohrfeige meint. "Und das hat auch niemandem geschadet, wenn ich es einmal so sagen darf". 

© oe24.TV

Auch die Regierung nahm Kickl in die Mangel. Diese sei " die Fundamentalopposition gegen die eigene Bevölkerung". Und: Wenn die Koalition auch nur "einen Funken Anstand hätte", würde sie den Weg für Neuwahlen freimachen, so Kickl.