Ukraine-Krise

Putin dreht 
uns das 
Gas ab!

16.06.2014

Eskalation im Ukraine-Russland-Konflikt: kein Gas mehr für Kiew.

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„Ich sehe Pro­bleme und Gefahr im Winter, wenn wir keine Einigung erzielen.“ EU-Energiekommissar Günther Oettinger warnte am Montag vor einem kalten Winter. Er ist besorgt, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin den Gashahn für die Ukraine abgedreht hat. Denn wenn Kiew jetzt im Sommer seine Lager nicht füllt, wird es im Winter nicht genug Gas für Europa geben. Die Produktion aus Russland allein reicht dann nicht. Die momentanen Lieferungen in die EU durch die Ukraine sollen nicht gestoppt werden.

Hoffnung. Putin will mit dem Gas-Stopp den Druck auf die Ukraine erhöhen. Aktuell kämpfen prorussische Kräfte in der Ostukraine für die Unabhängigkeit. Oettinger hofft inzwischen auf Verhandlungen. Er kündigte am Montag in Wien an, dass er noch im Juni mit Moskau und Kiew reden will.


EU-Kommissar Oettinger: "Wir brauchen Einigung"

ÖSTERREICH: Gibt es jetzt Probleme für Europa?
Günther Oettinger: Die nächsten Wochen sind kein Problem, Russland und die Ukraine haben bestätigt, dass das Gas nach Europa fließt. Aber wenn die Ukraine weiterhin kein Gas bekommt, sehe ich Probleme und Gefahr in den Wintermonaten.

ÖSTERREICH: Was sind die nächsten Schritte, die Sie jetzt in der Krise planen?
Oettinger: Ich werde diese Woche noch mit Moskau und Kiew reden. Eine Lösung könnte es bei etwas Flexibilität in den nächsten Tagen geben.

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