Sparpaket

Rotstift bei Pensionisten: Kickl geht auf Regierung los

24.05.2026

Das Sozialministerium hat am Donnerstag ein neues Sparpaket bestätigt. Bei 2,1 Millionen Pensionisten in Österreich wird gespart, da die Pensionen künftig unter der Inflationsrate steigen werden. FPÖ-Chef Herbert Kickl teilt gegen die Regierung aus.

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Das neue Sparpaket der Regierung sieht vor, dass jede Bevölkerungsgruppe einen Beitrag leisten muss. Konkret gibt es für Pensionisten im Jahr 2026 um 2,95 Prozent mehr Geld. Diese Anpassung liegt knapp unter der prognostizierten Inflationsrate. Für Mindestpensionisten – also Bezieher des Ausgleichszulagenrichtsatzes von derzeit 1.308,39 Euro, was rund 200.000 Menschen in Österreich betrifft – steigen die Pensionen allerdings um die vollen 3,3 Prozent. Bei insgesamt 2,1 Millionen Senioren setzt die Regierung damit den Rotstift an. Laut Angaben der Regierung bringt diese geplante Regelung dem Budget Einsparungen von rund 280 Millionen Euro.

Kritik von der Opposition

In einer Reaktion äußerte FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl seine Entrüstung über die Maßnahmen im Bereich der Pensionen. In einem Facebook-Posting kritisierte er die Pläne scharf: "Die Verlierer-Ampel zeigt wieder einmal, wer ihr wirklich egal ist: die Pensionisten in diesem Land. Für Asyl, Brüssel, linke NGOs und die Ukraine scheint immer Geld da zu sein. Aber bei unseren Pensionisten wird eiskalt gespart", schrieb der FPÖ-Parteichef. Menschen, die Österreich jahrzehntelang aufgebaut hätten, müssten nun den Preis für "politisches Versagen" zahlen, so seine Kritik.

Klare Worte im Netz

Kickl setzte seine Kritik fort und bemängelte die soziale Ungerechtigkeit der Regierungspläne. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht zum Bittsteller werden. Diese Politik ist respektlos, sozial ungerecht und völlig abgehoben von der Realität der Bevölkerung", so Kickl weiter. Österreich brauche eine Politik, die zuerst an die eigenen Menschen denke und nicht ständig gegen die eigene Bevölkerung arbeite. "Es ist so schäbig", lautet das Resümee des FPÖ-Parteichefs zu den Kürzungen bei den Pensionen.