In Serbien
Kurz: 1. Auslands- Termin mit Krawatte
Gegenseitiges Interesse an Integration
Ziel der Treffen war es, die Interessenslage sowie mögliche Kooperationen abzuklären. "Es ist gegenseitiges Interesse da, wie man Serben in Österreich als Chance betrachten kann", resümierte Kurz. So verwies er etwa auf die 400 österreichischen Unternehmen, die in dem Land am Balkan tätig sind.
Serbischer Vize-Premier ruft Serben zur Integration auf
Der stellvertretende Premierminister Dacic appellierte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz an die in Österreich lebenden Serben, sich zu integrieren. "Er hat den Aufruf an Serben in Österreich gerichtet, sich gut zu integrieren, sich loyal zu verhalten und Brückenbauer der Kulturen zu sein. Das ist auch unser Ziel. Sie sollen nicht ihre Wurzeln leugnen, aber gleichzeitig den österreichischen Staat schätzen und lieben", meinte Kurz. Der Staatssekretär versprach außerdem, dass die gute Zusammenarbeit der beiden Staaten auch unter dem neuen Regierungsteam fortgesetzt werde.
207.000 Serben leben in Österreich
Mit Tojic diskutierte er im Ministerium für Religion und Diaspora etwa Kooperationsmöglichkeiten über den Integrationsfonds, so Kurz. In Österreich leben laut Angaben der Statistik Austria rund 207.000 Personen mit serbischem Migrationshintergrund (Serbien, Montenegro, Kosovo; Beginn 2010), 73.000 von ihnen sind österreichische Staatsbürger.
Serbischer Vizepremier scherzt über das Alter des Staatssekretärs
Für Schmunzeln sorgte Dacic, als er in seiner Begrüßung auf Kurz' Alter - der Staatssekretär ist erst 24 - anspielte: "Es freut mich, dass es jemanden gibt, der jünger ist als ich." Außerdem ließ er der früheren Innenministerin Maria Fekter (ÖVP), von der er gehört habe, dass sie nun im Finanzressort tätig ist, Grüße ausrichten.
Gespräche in Deutschland und Bosnien folgen
Am Donnerstagnachmittag trifft der Staatssekretär noch Vertreter einer NGO. Demnächst stehen auch Arbeitsgespräche in Deutschland und Bosnien auf dem Programm.