Neues Modell

Trainer-Beben beim FC Bayern München

30.04.2026

Der FC Bayern setzt auf ein neues Modell - und nimmt sich dabei Salzburg zum Vorbild.,

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Der FC Bayern stellt sich im Nachwuchsbereich neu auf – und setzt dabei verstärkt auf frühere Spieler und junge Trainer. Ein zentraler Baustein ist die Rückkehr von Michael Wiesinger, der kurz nach dem Meistertitel in der Allianz Arena als neuer Campus-Sportchef vorgestellt wurde. Der frühere Bayern-Profi kommt vom 1. FC Nürnberg und übernimmt die Rolle von Markus Weinzierl.

Auch auf der Trainerbank der U23 gibt es Veränderungen: Holger Seitz gibt seinen Posten ab, bleibt dem Verein aber erhalten. Sein Nachfolger wird mit Dante ein prominenter Name – der frühere Innenverteidiger und Triple-Sieger von 2013 beendet seine aktive Karriere bei OGC Nizza und kehrt als Cheftrainer nach München zurück.

Neue Strategie

Hinter dieser Personalie steckt jedoch mehr als Nostalgie. Wie die SPORT BILD berichtet, wird Dantes Verpflichtung intern als Startpunkt für eine neue Strategie gesehen. Künftig sollen gezielt junge Trainer, idealerweise ehemalige Bayern-Spieler, die U23 übernehmen. Ziel ist es, ihnen eine Plattform zur Entwicklung zu bieten und gleichzeitig ein Netzwerk an gut ausgebildeten Trainern mit enger Bindung zum Verein aufzubauen.

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Salzburg als Vorbild

Als Vorbild dient dabei RB Salzburg. Besonders Sportdirektor Christoph Freund, der lange dort tätig war, soll diese Ausrichtung vorangetrieben haben. Auch Nachwuchsleiter Jochen Sauer unterstützt den Ansatz. In Salzburg hatten zahlreiche heutige Top-Trainer ihre ersten Schritte gemacht – ein Modell, das nun auch in München Schule machen soll.

Mit Dante als erstem Beispiel startet der FC Bayern in diese neue Zukunftsstrategie und setzt dabei bewusst auf Entwicklung statt langfristiger Kontinuität auf der U23-Trainerposition.