Skripnik muss gehen

Trainer fliegt! Werder zieht Notbremse

18.09.2016

Die Tage von Skripnik sind gezählt: ÖFB-Trio bekommt neuen Trainer.

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Nach dem schlechtesten Bundesliga-Saisonstart der Geschichte sowie der 1:4-Pleite am Samstag bei Gladbach zieht Werder Bremen die Notbremse. Der Klub trennt sich von Coach Viktor Skripnik, das teilte man am Sonntag auf der Homepage mit.

Für die nächsten zwei Partien soll der bisherige Nachwuchstrainer Alexander Nouri das Team betreuen. Bei Werder spielen mit Zlatko Junuzovic, Florian Grillitsch und Florian Kainz drei Österreicher. Das Team hält nach drei Spielen bei null Punkten - das Torverhältnis: 2:12!

"Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil uns nach der Leistung in Gladbach die Überzeugung fehlte, dass es in der bestehenden Konstellation möglich ist, zeitnah eine Wende zum Positiven herbeizuführen", sagte Geschäftsführer Frank Baumann.

Baumann beugt sich Druck

Baumann hatte schon nach der Partie bei "Sky" angekündigt: "Unsere Geduld ist nicht ewig haltbar." Nachdem er zuletzt Skripnik noch den Rücken stärkte, beugt er sich nun mitunter dem öffentlichen Druck. Weite Teile der Fans forderten bereits nach Ende der letzten Saison, als Werder nun knapp dem Abstieg entkam, den Trainer-Rauswurf.

Nun ist er Realität: "Mit Alexander Nouri erhoffen wir uns einen Impuls für ein Team, das nach dem personellen Umbruch in der Sommerpause, den letzten Spielen und dem bestehenden Verletzungspech mit einer gewissen Verunsicherung zu kämpfen hat."

Werder hatte am Samstagabend beim 1:4 in Mönchengladbach die vierte Pflichtspiel-Niederlage der Saison in Serie kassiert. In den ersten 21 Minuten kassierte man gleich vier Gegentreffer.

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