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„Größte Ungerechtigkeit!“ Elche-Coach erhöht Druck auf Rangnick

24.04.2026

Affengruber glänzte gegen Atlético – WM-Ticket plötzlich Thema 

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Mit einer Gala gegen Atlético Madrid hat David Affengruber ein starkes Zeichen Richtung Ralf Rangnick gesetzt – und bekommt nun prominente Unterstützung aus dem eigenen Klub.

Beim 3:2-Sieg von FC Elche lieferte der Innenverteidiger eine echte Allround-Show ab: erstes Tor in La Liga, ein herausgeholter Elfmeter und die Vorlage zum Siegtreffer. Dazu beeindruckende Zahlen: 124 Ballaktionen, 95 erfolgreiche Pässe, 14 Balleroberungen, dazu alle Luftduelle gewonnen.

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Trainer fordert WM-Ticket

Für Elche-Coach Eder Sarabia ist die Sache klar. Nach dem Spiel setzte er ein deutliches Signal Richtung ÖFB-Teamchef: „Wenn David nicht bei der WM mitspielt, wäre das die größte Ungerechtigkeit der Geschichte.“ Tatsächlich hat es Affengruber im Nationalteam bislang schwer. Erst im März wurde er erstmals einberufen, kam beim 5:1 gegen Ghana aber nur zu einem Kurzeinsatz.

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Kampf um das WM-Ticket

Der Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung ist groß – entsprechend steht der 25-Jährige weiter unter Beobachtung. Affengruber selbst bleibt ruhig: Er müsse „weitere Spiele wie dieses“ zeigen, um sich für die FIFA WM 2026 zu empfehlen.

Spätestens am 18. Mai wird es ernst: Dann gibt Rangnick seinen Kader bekannt. Bis dahin wartet aber noch Alltag – und der heißt Abstiegskampf. Elche hat sechs Runden vor Schluss nur zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Für Affengruber sind es daher „sechs Endspiele“.