Im Nationalteam kam David Affengruber bislang auf einen Einsatz, mit Leistungen wie gegen Atletico Madrid könnten sich diese aber bald vervielfachen. Ein Tor, eine Vorlage, einen Elfmeter herausgeholt – eine Leistung, an die er sich lange erinnern wird.
Für Aufsteiger Elche geht es in LaLiga um den Klassenerhalt, jeder Punkt ist wichtig. Umso wichtiger sind dann natürlich drei Punkte, vor allem, wenn sie gegen Champions-League-Halbfinalist Atletico Madrid gelingen.
Und dieser Wahnsinns-Erfolg ist maßgeblich David Afengruber zuzuschreiben. Vom frühen 1:0 (11.) ließen sie sich nicht beeindrucken, denn nur sieben Minuten später blieb der Österreicher nach einer Ecke hellwach und spitzelte den Ball zum Ausgleich ins Netz.
Aus den Abstiegsrängen befreit
Nicht weniger beeindruckend war sein Anteil am 2:1: Im Angriffsdrittel presste der 25-Jährige an, eroberte den Ball mustergültig und wurde im Anschluss im Strafraum gelegt – es gab Glattrot für Almeida und Andre Silva verwandelte den Strafstoß.
Damit noch nicht genug, geigte Affengruber auch in der 75. Minute auf. Zuerst gewann er das Kopfball-Duell nach Eckball, Jan Oblak parierte aber noch stark. Wieder blieb der Ex-Grazer aber aktiv, eroberte den zweiten Ball und legte diesen in den Rückraum, wo erneut Silva einnetzen konnte.
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Selten hatte ein Innenverteidiger so viel offensiven Einfluss auf ein Spiel wie Affengruber. Elche befreite sich damit von den Abstiegsrängen und weist nun zwei Punkte Vorsprung auf. Mit Leistungen wie diesen ist auch der WM-Zug in Ralf Rangnicks Team noch nicht abgefahren.